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	<title>Comments on: Warum Religion?</title>
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	<description>und das ist auch gut so.</description>
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		<title>By: Tom</title>
		<link>http://www.atheistundgut.de/2006/05/24/warum-religion/comment-page-1/#comment-9582</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 09:03:43 +0000</pubDate>
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		<description>Da hat Wilson meiner Meinung nach Recht.
Generell bin ich ja ein &quot;Fan&quot; von Dawkins, aber in einem gebe ich ihm nicht Recht: Das ist seine Mem-Theorie. Man kann mit der Mem-Theorie vielleicht einiges erklären, aber ich denke, dass wir dem Ursprung der Religionen und auch ihrer Entwicklungen im Laufe der Zeit besser auf die Spur kommen, wenn wir uns dies vor dem Hintergrund der geschichtlichen Ereignisse ansehen. Und dann helfen in meinen Augen die Instrumente der Psychologie und der Gruppendynamik erheblich weiter, als Mem-Theorien. Wenn man so vorgeht, dann landet man bei Wilson. Denn kulturelle Evolution kann man nur vor dem Hintergrund historischer Ereignisse und mit den Methoden von Psychologie und gruppendynamischen Prozessen verstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat Wilson meiner Meinung nach Recht.<br />
Generell bin ich ja ein &#8220;Fan&#8221; von Dawkins, aber in einem gebe ich ihm nicht Recht: Das ist seine Mem-Theorie. Man kann mit der Mem-Theorie vielleicht einiges erklären, aber ich denke, dass wir dem Ursprung der Religionen und auch ihrer Entwicklungen im Laufe der Zeit besser auf die Spur kommen, wenn wir uns dies vor dem Hintergrund der geschichtlichen Ereignisse ansehen. Und dann helfen in meinen Augen die Instrumente der Psychologie und der Gruppendynamik erheblich weiter, als Mem-Theorien. Wenn man so vorgeht, dann landet man bei Wilson. Denn kulturelle Evolution kann man nur vor dem Hintergrund historischer Ereignisse und mit den Methoden von Psychologie und gruppendynamischen Prozessen verstehen.</p>
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		<title>By: marco jansen</title>
		<link>http://www.atheistundgut.de/2006/05/24/warum-religion/comment-page-1/#comment-24</link>
		<dc:creator>marco jansen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2006 21:19:39 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Religion ist ein symbolisches System, mit dem eine Gemeinschaft effizient organisiert werden kann.&quot;

Zeit, sagt Norbert Elias, sei im Übrigen auch ein symbolisches System - unter anderem. Als solches organisiere es eine Gemeinschaft effizient. Die Zeit, so Elias, brächte in der gesellschaftlichen, also ihrer symbolischen Identität einen Druck auf die Individuen und Gruppen mit sich. So tut es auch die Religion.

Interresanter Weise sind wir in der Lage Zeit zu messen. Wir weisen also ihre Existenz nach(wieder mit einem symbolischen Werkzeug. die Uhr, die Zeiger, das Ziffernblatt), behaupten dann aber, wir hätten nie Zeit, Zeit verloren, vergeudet und beziehen zu allem Überfluss alle diese Aussagen auf uns selbst.

Religion hat den beneidenswerten Charakter, dass man sein Selbst auf etwas anderes beziehen kann. Sowohl entschuldent, als auch in die Pflicht nehmend. Leider erlebt man im Alltag und im Abseitigen (Sekten, Fanatismus, etc) eher  den Entschuldern. Diese Haltung scheint die Gemeinschaften zu stärken. Ihre Kraft liegt in dem Schuldbewusstsein. Wo ich mich entschulde muss ich jemand anderm die Verantwortung für mein TUn übergeben. In den seltesten Fällen verstehen Gläubige Menschen  sich selbst in die Pflicht zu nehmen. Die Abziehblider des Guten und Bösen liefern Rohmodelle zur Projektion persönlicher Schuld (auch im Sinne von Versagen) 

Hüben wie drüben, letztlich ist man selber Schuld....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Religion ist ein symbolisches System, mit dem eine Gemeinschaft effizient organisiert werden kann.&#8221;</p>
<p>Zeit, sagt Norbert Elias, sei im Übrigen auch ein symbolisches System &#8211; unter anderem. Als solches organisiere es eine Gemeinschaft effizient. Die Zeit, so Elias, brächte in der gesellschaftlichen, also ihrer symbolischen Identität einen Druck auf die Individuen und Gruppen mit sich. So tut es auch die Religion.</p>
<p>Interresanter Weise sind wir in der Lage Zeit zu messen. Wir weisen also ihre Existenz nach(wieder mit einem symbolischen Werkzeug. die Uhr, die Zeiger, das Ziffernblatt), behaupten dann aber, wir hätten nie Zeit, Zeit verloren, vergeudet und beziehen zu allem Überfluss alle diese Aussagen auf uns selbst.</p>
<p>Religion hat den beneidenswerten Charakter, dass man sein Selbst auf etwas anderes beziehen kann. Sowohl entschuldent, als auch in die Pflicht nehmend. Leider erlebt man im Alltag und im Abseitigen (Sekten, Fanatismus, etc) eher  den Entschuldern. Diese Haltung scheint die Gemeinschaften zu stärken. Ihre Kraft liegt in dem Schuldbewusstsein. Wo ich mich entschulde muss ich jemand anderm die Verantwortung für mein TUn übergeben. In den seltesten Fällen verstehen Gläubige Menschen  sich selbst in die Pflicht zu nehmen. Die Abziehblider des Guten und Bösen liefern Rohmodelle zur Projektion persönlicher Schuld (auch im Sinne von Versagen) </p>
<p>Hüben wie drüben, letztlich ist man selber Schuld&#8230;.</p>
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		<title>By: Ich bin Atheist &#183; Religion vs. Wissenschaft II</title>
		<link>http://www.atheistundgut.de/2006/05/24/warum-religion/comment-page-1/#comment-6</link>
		<dc:creator>Ich bin Atheist &#183; Religion vs. Wissenschaft II</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2006 20:49:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Einen Haken hat die Sache aber leider: Menschen lassen sich nicht notwendigerweise von guten Argumenten &#252;berzeugen. Dass sich also rationale Argumente mit der Zeit schon durchsetzen, ist nicht zwingend, wird aber leider von vielen, die Aberglauben ablehnen, resignierend angenommen. Wenn dem aber so w&#228;re, g&#228;be es schon heute keine Religionen mehr, die versuchen, ihre irrationalen Lehren gegen aufkl&#228;rerisches Denken zu verteidigen. Es gibt sie aber, vielleicht deswegen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Einen Haken hat die Sache aber leider: Menschen lassen sich nicht notwendigerweise von guten Argumenten &#252;berzeugen. Dass sich also rationale Argumente mit der Zeit schon durchsetzen, ist nicht zwingend, wird aber leider von vielen, die Aberglauben ablehnen, resignierend angenommen. Wenn dem aber so w&#228;re, g&#228;be es schon heute keine Religionen mehr, die versuchen, ihre irrationalen Lehren gegen aufkl&#228;rerisches Denken zu verteidigen. Es gibt sie aber, vielleicht deswegen. [...]</p>
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