Ich habe gerade ein altes Video von Richard Feynman auf meiner Festplatte gefunden und nach kurzem Reinschauen bin ich gleich die vollen 50 Minuten hängengeblieben. Soweit ich weiß ist aus diesem Interview das Buch Vom Vergnügen, Dinge zu entdecken entstanden.
Feynman erzählt von seiner Kindheit, aber auch viel darüber, was Physik und die Welt für ihn ist. Es ist bewegend, ihm zuzuhören, und ich wurde daran erinnert, woher ich wohl einige meiner Einstellungen zur Welt habe. Zweifel als Grundeinstellung und lieber in Ungewissheit leben, als falscher Gewissheit aufzusitzen. Dazu sagt er sehr treffend:
Ich brauche keine Antwort. Ich habe keine Angst davor, etwas nicht zu wissen; in einem geheimnisvollen Universum ohne Sinn verloren zu sein – so wie es wirklich ist, soweit ich weiß, möglicherweise. Es macht mir keine Angst. [1]
Hier das ganze Video (englisch, 50min):
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[1] Im Original: I don’t have to know an answer. I don’t feel frightened by not knowing things; by being lost in a mysterious universe without any purpose – which is the way it really is, as far as I can tell, possibly. It doesn’t frighten me.

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