Von hier (E):
Was ist der Unterschied zwischen einem Atheisten und einem Agnostiker? Ein Agnostiker ist ein Atheist, der Angst davor hat, dass Gott stinksauer sein wird, wenn er unrecht hat.
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@Paule
Manne hat absolut Recht, mit dem, was er sagt.
Ich bezeichne mich selbst auch als Atheist, aber meine Überzeugung, dass es Gott nicht gibt, reicht als wissenschaftliches Argument nicht aus. Naturwissenschaftlich – auch da hat Manne Recht – lässt sich Gott nicht zu 100% widerlegen. Und wenn wir Atheisten uns so gern auf die Wissenschaft berufen, wenn wir die Thesen der Theisten widerlegen, dann müssen wir bei unseren Thesen die gleichen Maßstäbe anlegen. Und das heißt zwangsläufig: Die Nichtexistenz Gottes ist nicht beiwiesen, egal wovon ich persönlich überzeugt bin.
Und wenn man dieser Argumentatinskette konsequent folgt, kann es per Definition keine Atheisten geben, sondern eben nur Agnostiker. Daher habe ich ja auch ausdrücklich gesagt, dass man einen Agnostiker, der Gottes Nichtexistenz zwar nicht beweisen kann, aber trotzdem davon überzeugt ist, dass es Gott nicht gibt, als Atheisten bezeichnen sollte.
Die Tatsache, dass er die Nichtexistenz Gottes nicht beweisen kann, macht ihn aber der klassischen Definition nach zum Agnostiker.
Egal, dass sind Haarspaltereien
Wir sind ja eigentlich momentan alle hier einer Meinung. -
Religion ist unter anderem Geschäftemacherei.
Erstes Buch Moses: “Gebet den Priestern zehn Prozent euerer Ernte”!Ein Zitat aus “Gotteswahn” (Richard Dawkins).
Die Priester der verschiedenen religiösen Sekten, fürchten den Fortschritt der Wissenschaft, wie die Hexen den Anbruch des Tages und blicken finster auf den tödlichen Boten, der die Zerstörung der Bauernfängerei verkündigt von der sie leben.
Thomas Jefferson, dritter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.Aus diesem Grunde bin ich auch praktizierender Atheist.
Noch ein Hinweis zu einer ddp-Meldung vom 18. Juni8 2008.
Britische Forscher haben in einem Meteroiten in Australien Erbgutbausteine entdeckt, die nicht von der Erde stammen. (Imperial College London). -
Gibt es einen Link zu dieser Nachricht? Ich habe davon noch nichts gehört und lese die Nachrichten auf verschiedenen Seiten täglich. Da sie sonst noch nirgendwo aufgetaucht ist, habe ich den Verdacht, dass es eine Ente sein könnte…
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Hallo Tom.
Ich denke die Nachricht ist korrekt.
Das Leben auf der Erde stammt aus dem All.
Ich zitiere aus der Nachricht vom 19. Juni 2008, Aachener Nachrichten
Seite Service:Die Wissenschaftler vom Imperial College in London fanden in dem kohlenstoffhaltigen Meteroiten zwei verschiedene Nukleinbasen. Die chemischen Verbindungen sind am Aufbau der Ergutmolekküle DNA und RNA beteiligt. Die Wissenschaftler sehen in ihrem Fund einen Beleg für die Annahme, dass Meteroiten an der Enstehung von Leben auf der Erde beteiligt waren. Anhand der enthaltenen Kohlenstoffisotope konnten die Forscher erstmals nachweisen, dass die Nukleinsäuen nicht auf der Erde entstanden sein können.
eudaemon
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Dass Meteoriten immer mal wieder Kohlenstoffverbindungen enthalten, ist bekannt. Auch die Theorie, dass die Erde mit Leben aus dem All “infiziert” wurde.
Mir ist es allerdings recht egal, von woher die Grundbestandteile der DNA kommen, interessanter ist, wie sie entstanden sind. Das liegt bisher noch im Dunkeln. In sofern ist die zitierte Nachricht nicht ganz korrekt, denn es ist nicht nachgewiesen, “dass die Nukleinsäuen nicht auf der Erde entstanden sein können.” Niemand weiß heute, wie sie entstanden sind. Und die Tatsache, dass man sie auf Meteoriten finden kann, ist kein Hinweis darauf, dass sie nicht auch auf der Erde entstanden sein können.
Unter diesem Gesichtspunkt enthält die ddp-Nachricht also eigentlich gar nichts Neues. Sie klang nur sehr spektakulär, weil “Erbgutbausteine” nicht näher erklärt wurde und nach mehr klingt, als dann tatsächlich passiert ist. -
Nein, eudaemon, sie konnten nur bestätigen, was sowieso schon bekannt war: Dass es Meteoriten gibt, die solche Nukleinsäuren tragen.
Aber damit ist noch nicht bekannt, woher sie kommen und wie sie entstanden sind. Und so lange man das nicht weiß, weiß man auch nicht, ob sie nicht auch auf der Erde entstanden sein können. Ein Beispiel: Vielleicht entstanden die Nukleinsären schon bei der Entstehung des Sonnensystems und sind daher auf allen (oder vielen oder auch nur einigen) Himmelskörpern des Sonnensystems vorhanden. Also auf Meteoriten, Planeten und Kometen. Dann wären sie auch auf der Erde von Anfang an vorhanden gewesen. Man weiß es einfach nicht. Daher ist die Aussage, dass die Forscher nachweisen konnten, dass Nukleinsäuren nicht auf der Erde entstanden sein können, einfach nicht richtig.
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Tom meint, dass wir Atheisten nicht anfangen müssten, die Christen zu “bekehren”. Nein, müssen wir nicht, sollten wir aber, um der allgemeinen Verblödung durch die christliche Lehre, besonders der katholischen, entgegenzutreten. Ich will dazu nur eine kleine, aber nicht unbedeutende Begebenheit anführen: “Unser” Benedict hat im April dieses Jahres die Vorhölle abgeschafft, die irdendein bekloppter Papst im 13. Jahrhundert “geschaffen” hatte. Klingelts? Genau so wurde seinerzeit im Judentum der Gott der Juden geschaffen. Das war praktisch: da kommt irgendein Prophet vom Berg herunter und erzählt, was ihm sein Gott veiheißen hat. Und die Führer lassen es unters Volk bringen, das dämlich genug war (und ist) diesen Blödsinn zu glauben. Diese Ideologie macht es sich zu Nutze, dass Menschen einfach gern glauben, weil sie ihren Verstand überwiegend als lästig empfinden. Und das Konzept ist so erfolgreich, dass es sich fast über die gesamte westliche Welt verbreitete.
Wenn wir als Atheisten glauben, erkannt zu haben, dass das ein großer Humbug ist, dann sollten wir schon versuchen, zumindest die Menschen, in unserer Umgebung darüber aufzuklären, welchem Humbug sie da auf den Leim gehen. Ich meine, dass wir dazu geradezu verpflichtet sind – berechtigt sowieso, wenn wir bedenken, mit welcher Chuzpe die Vertreter des Christentums behaupten, dass es ihren Gott gibt. Wir haben dabei doch zumindest die Logik auf unserer Seite. Wenn wir als Kinder dieser Ideologie ausgesetzt waren, dann hat man uns eingeredet, dass wir einen “höheren Sinn” hätten (und alles Andere auch). Da wir aber ebensowenig einen Sinn erkennen können, wie wir in der Lage sind, kritisch zu hinterfragen, ob es überhaupt einen höheren Sinn gibt, sind wir in die Falle getappt. Und so haben sie uns in der Hand: die Kirche, zusammen mit dem Staat, der sich schon immer den Glauben zu Nutze zu machen wusste (Minister zum Bischoff: “Halt Du sie dumm, ich halt sie arm”.).
Wir sollten mit gleicher Aggressivität gegen diesen Blödsinn zu Felde ziehen, wie die professionellen Volksverdummer! -
Hallo Karl,
sicher hast Du recht. Ich stehe auch zu meinem Atheismus und suche die Diskussion mit Gläubigen zu dem Thema. Aber dabei hab ich eins gelernt: Die Diskussion wird nichts bringen. Der Glaube ist irrational, daher helfen unsere logischen Argumente einfach nicht weiter.
Ein Beispiel: Ich habe einen Bekannten, er ist Chemiker, etwa 60 Jahre und sehr intelligent. Und in einer bayrischen Klosterschule erzogen worden, und daher bis heute Anhänger der katholischen Kirche und ein Fan von Benedict. Er meint tatsächlich, dass der christliche Glaube sich auch wissenschaftlich beweisen läßt. Ich hab mich auf die Diskussion eingelassen und ihm zB Studien gezeigt, die klar nachweisen, dass zB Beten keine Besserung bei Kranken bringt, etc. Er war jedoch davon überzeugt, Beten würde tatsächlich konkret helfen (ich war schwer geschockt, so einen Unsinn aus dem Mund eines hochintelligenten Menschen zu hören). Oder die Schöpfungsgeschichte: Da meinte er tatsächlich, dass da Dinge geschrieben wären, die die Wissenschaft erst heute herausgefunden hat und die die Verfasser gar nicht wissen konnten. Daraufhin nahm ich eine Bibel zur Hand und bat ihn, mir diese Passagen zu zeigen (was er natürlich nicht konnte). Rein sachlich hatte ich also Recht. Aber denkst Du, dass das seinen Glauben erschüttert hätte? Natürlich nicht, denn Glaube ist wie gesagt irrational und Argumenten nicht zugänglich. Und den Rest erledigt die Indoktrinierung im Kindesalter. -
@ Tom: Außer Glaubenssätzen zur atheistischen Erklärung der Welt(entstehung) lese ich allerdings von dir auch nichts was man wissenschaftlichen Beweis nennen könnte. Ich glaube Manfrad war es, der die Problematik für meine Begriffe sehr brauchbar beschrieben hat.
Besonders diese, deine Passage:
”... Beten würde tatsächlich konkret helfen (ich war schwer geschockt, so einen Unsinn aus dem Mund eines hochintelligenten Menschen zu hören)”
zeigt ganz deutlich, dass wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Verwertung nicht unbedingt zu den Grundlagen deines Weltbildes gehören. Denn dann wüßtest du sehr wohl um die nachgewiesene physiologische Wirksamkeit psychologischer Effekte, die sich nicht nur auf die Einnahme von Plazebo-Präparaten beschränkt. Vielleicht ist es Unsinn aus deinem, nicht aus seinem Munde oder einfach nur unbedarfte Überheblichkeit? Nach allem was es so an Untersuchungen gibt, muß davon ausgegangen werden, dass es Menschen, die ernsthaft Beten, sehr wohl ganz konkrete körperliche Veränderungen bei sich hervorrufen können, ähnlich wie andere Menschen das mit rituellen Tänzen oder anderen Handlungen bewirken können. Das dies etwas mit einem Christen- oder sonst einem Gott, in dem Sinne, dass da ein höheres Wesen sich Erbarmt und zu Hilfe eilt, zu tun hat, _glaube_ich_ allerdings nicht. Ich meditiere trotzdem, ganz einfach weil es mir hilft (Innere Einkehr, Selbstbesinnung, Beten, .... nenne es wie du willst oder wie es dir dein(atheistischer)_Glaube_ gestattet
.MfG
Ein agnostisch orientierter Atheist, der andersdenkende jedoch nicht einfach so platt abbügelt (Der dieses zumindest versucht.
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@Paule: Hier liegt ein Mißverständnis vor. Ich rede von Studien, die folgende Ergebnisse haben:
1. Studie: Kranke mit gleichen Krankheiten werden in Vergleichsgruppen aufgeteilt. Für eine Gruppe wird gebetet, für die andere nicht. Weder Ärzte, noch Patienten wissen, für wen gebetet wird und für wen nicht (Doppelblindstudie). Ergebnis: Keinerlei Unterschied im Krankheits- bzw Genesungsverlauf.
2. Studie: Kranke mit gleichen Krankheiten werden in Vergleichsgruppen aufgeteilt. Für eine Gruppe wird gebetet, für die andere nicht. Aber hier wissen sowohl Patienten, als auch Ärzte, für wen gebetet wird. Ergebnis: Die Patienten, für die gebetet wird, heilen langsamer und entwickeln mehr Komplikationen. Erklärt werden kann das Ergebnis mit dem psychologischen Druck, der auf den Patienten lastet, wenn sie meinen, mit ihrem Genesungsweg Einfluß auf die Nachweisbarkeit der Wirksamkeit der Gebete zu haben. Dazu muss man wissen, dass in beiden Studien die Patienten gläugib waren.
Die von Dir beschriebene Wirksamkeit von Plazebo oder Selbstmotivation war nicht gemeint. Ich weiß sehr gut, dass ein Mensch an einer einfachen Aufgabe scheitert, wenn man ihm (oder er sich selbst) nur lange genug klar macht, dass er es nicht kann. Und umgekehrt, dass ein Mensch wahre Wunder vollbringen kann, wenn er nur an sich glaubt. Dass ist aber nichts religiöses, dass hat nur damit zu tun, wie hartnäckig ein Mensch ist und wie leicht er sich von Mißerfolgen entmutigen und damit zum Aufgeben bringen läßt. -
könnte diese Aussage von einem Agnostiker logisch/richtig/nachvollziehbar sein ?:
“Der Agnostiker kann genau so gläubig sein wie der Theist, nur lebt er froher, weil er nicht jeden Tag von seinem Gott enttäuscht wird”
was denkt ihr?
gruss
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Eher nicht. Wer so gläubig ist, wie ein Theist, der wird auch genauso oft von seinem Gott enttäuscht, wie der Theist. Ausserdem: Den Agnostiker macht aus, dass er sich nicht sicher ist, ob es Gott gibt, damit kann er de facto gar nicht so gläubig sein, wie ein Theist.
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Hallo.
Heute habe ich die Jubiläumsausgabe (60 Jahre Welt am Sonntag) beim Brötchen holen gekauft.
Einen Interessanten Artikel fand ich in dieser Ausgabe vom
3. August 2008:Neurobiologie der Religionen, von Prof. Dr. Dr. Georg Northoff von der Psychiatrischen Klinik der Universität Marburg.
Er schreibt unter anderem: Wir müssen glauben und können nicht anders-egal wie und woran wir dann glauben. an Gott, dem Marxismus, oder Turbokapitalismus. Ich füge hinzu: Oder die Agenda 2010.
Die Begründungen bitte lesen, seine Ausführungen sind interessant. Ähnliche Aussagen fand ich in dem Buch “Der Gotteswahn”.
eudaemon
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Zur Diskussion und als politische Forderung an den Gesetzgeber.
Geistige Vergewaltigung der Kinder durch Religion in Familien und Religionsgemeinschaften im Kindesalter:
Hier ist der Kinderschutzbund und der Gesetzgeber gefordert, endlich einzugreifen, bis Kinder im fortgeschrittenen Jugendalter die Reife haben, selbst entscheiden können, was sie glauben möchten, glauben wollen und für richtig befinden.
Dieser Zwang, der hier auf Kinder ausgeübt wird ist Kindesmisshandlung.
Als Kind und auch Jugendlicher, habe ich es besonders durch meine fundamentalistische katholische Großmutter mütterlicherseits so erlebt. sie hat diese Verhaltensweise an ihre Kinder (meine Mutter) weitergegeben. Zum Glück kam mein Vater aus einer anderen Familie, wo es diesen Zwang so nicht gab.
Trotzdem braucht ich viele Jahre, um den Religionswahnsin und -blödsinn zu erkennen und zu begreifen.
Heute bin zum “praktizierenden Atheisten” herangereift.
eudaemon
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Atheisten glauben nicht an Götter.
Theisten glauben an (mindestens) einen Gott.
Agnostiker sagen: Man weiß es nicht.
Es gibt also atheistische Agnostiker (“man weiß es nicht, aber ich glaube nicht dran”) und theistische (z.B. Katholiken, die – nach offizieller Doktron – sagen “man weiß es nicht, aber ich glaube dran”). -
Ups, die Bearbeitungsfunktion scheint defekt zu sein. Doktron … naja
... Doktrin halt.Jedenfalls ist ethisch verantwortlich allein Antitheismus (http://antitheismus.de).
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@achim:
es gibt keine atheistische agnostiker.wenn jemand sagt ich weiß es nicht und ich glaube nicht dran, dann ist er ein atheist.denn niemand kann es wissen.und es gibt auch keine theistische agnostiker.wenn ein katholik sagt ich weiß es nicht aber ich glaube dran, dann ist er ein agnostiker.ein theist zweifelt nicht.
man kann die menschen auch nicht einfach so einteilen.die unterteilung in atheisten,agnostiker,pantheisten und theisten ist doch nur eine grobe einteilung.die übergänge sind fliessend.und viele menschen schwanken zwischen glaube und zweifel.fundamentalisten nehmen die bibel wörtlich aber die meisten christen suchen sich nur das aus der bibel aus was sie für richtig halten,das heißt das die meisten christen am wahrheitsgehalt ihrer bibel zweifel.sie sind im grunde zum teil schon agnostiker.sie geben es nur nicht zu oder wollen es selbst nicht glauben ,da sie der meinung sind das das was sie für sich persönlich aus der bibel nehmen der richtige weg ist. -
Oh Mann, liebe Leute, hier gehts ja drunter und drüber.
AI hat es doch schon so schön und fein säuberlich erklärt und nun drehen sich hier immer noch alle im Kreis. Aber interessant zu lesen, unterhaltsam und lehrreich ist es allemal. Vielen Dank.
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Nein, ich meinte “manne” verzeihung. Vielen Dank für den schönen Text.
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@Sandra "Der Agnostiker kann genau so gläubig sein wie der Theist, nur lebt er froher, weil er nicht jeden Tag von seinem Gott enttäuscht wirdâ€
was denkt ihr?
Ich denke, die tatsache, von seinem Gott enttäuscht zu werden, hat wenig damit zu tun, ob man an ihn glaubt. Der standpunkt eines gläubigen agnostikers ändert daran wenig; denn wenn er nicht weiß, ob es einen Gott gibt, so muss er, wenn er doch an ihn glaubt, ihn nicht zugleich als quelle der befriedigung seiner erwartungen sehen.
Umgekehrt hat aber Gott klare erwartungen an seine gläubigen. Und so müsste ein gläubiger agnostiker sich fragen, ob er nicht jeden tag seinen Gott enttäuscht. -
@Norbert: Ist “gläubiger Agnostiker” nicht ein Widerspruch in sich? So wie “agnostischer Atheist”?
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@norbert: Es sind ganz klar Widersprüche in sich! Denn der Agnostiker zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht genug Glaube in sich hat, um an Gott zu glauben. Die Eigenschaft des Atheisten besteht darin gar nicht an Gott zu glauben. Der Atheist ist sich sicher, dass es keinen Gott gibt; der Agnostiker ist sich nicht sicher, er weiß es eben nicht.
Ich für meinen Teil bin Agnostiker. Ich weiß nicht, ob Gott da ist, aber mein Leben spielt es ehrlich gesagt keine Rolle, ob ein Gott existiert. Ich bin auch ohne göttliche Fügung und göttliche Gerechtigkeit glücklich
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Der schwache Agnostiker sagt:” Man kann “Gott” nicht beweisen, weil man ihn bisher nicht beweisen konnte.”
Der starke Agnostiker sagt:” Man kann “Gott” nicht beweisen, weil es nichts zu beweisen gibt.” -
Hallo.
Ich hatte einen Computerabsturz und such verzweifelt die letzte Seite in der Diskussion.
eudaemon
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Wenn ich das hier alles lese, bin ich offensichtlich ein schwacher Agnostiker :
Ich kann keinen Gott erkenn, habe aber auch keine Angst vor dem Jenseits, sollte ich da dochh auf ein “goettliches Wesen” ¿¿?? treffen, das ich im Diesseits nicht erkannt habe…. -
@ Tom
sehr geiler komentar!
1/2 @Flo
leider habe ich jetzt diese ganze seite durchgelesen und blick trotzdem nicht was ein Agnostiker sein soll? wie soll etwas religion-> glaube sein wenn eigentlich alles was eine Religion ausmacht hier irgentwie egal ist ?
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@Newbie
danke! Aber welchen Kommentar meinst Du denn?
Der Übergang vom Gläubigen zum Atheisten ist fließend. Da gibt es streng-, ja fundamentalistisch Gläubige, dann kommen die Gläubigen, die aber nicht alles 100% ernst nehmen (zB Gläubige Katholiken, die aber trotzdem verhüten) über Menschen die eigentlich glauben, aber gar nicht genau wissen, an was, weil ihnen die Bibel zB nicht viel sagt, dann kommen die, eigentlich zweifeln, aber nicht sicher sind und “vorsichtshalber” beten, um nicht als ungläubig in der Hölle zu landen, usw. Agnostiker sind strenggenommen alle, die zwischen strenggläubig und atheistisch stehen…
Oder wie war Deine Frage gemeint? -
Atheisten gehen von der Nichtexsistenz irgendwelcher uebernatuerlicher Wesen(z.B. Gott) aus, da geht es vom schwachen Atheisten der sich nicht gross vom Agnostiker unterscheidet und sagt: “Ich glaube das es keinen Gott gibt”, bis zum starken Atheisten der sagt: “Es gibt keinen Gott”
Agnostiker behaupten die Exsistenz eines hypothetischen Gottes sei grundsaetzlich nicht fuer Menschen erkennbar und deshalb fuer unser Leben irrelevant, doch sie geben eigentlich keine Ja oder Nein Stellungnahme.
Das waere meine Ansicht.
Ich finde aber diese Frage ist schwer zu beantworten, ich persoehnlich gehe von Gottes Nichtexsistenz aus da diese meiner Meinung nach weit wahrscheinlicher ist als dessen Exsistenz und doch ich sage nicht:
“Es gibt KEINEN Gott”, da komme ich mir genauso stur vor wie jemand der behauptet: “Gott gibt es!!”Ich ordne mich den Atheisten nicht den Agnostikern zu.
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Das ist keine Frage der Ansicht, sondern eine Frage der Definition. Agnostiker sind die, die zwischen den Strenggläubigen und den Atheisten stehen. Wobei ein Atheist derjenige ist, der Gottes Existenz für sich zu 100% ausschließt.
Damit sind wohl die meisten Menschen Agnostiker… Vielleicht sollte man die Agnostiker zum besseren Verständnis unterteilen, in diejenigen, die eher galuben und diejenigen, die eher dem Atheismus zuneigen. Aber dann wird wirklich kompliziert…. -
(Kommentar per Email, auf Wunsch hier eingefügt. /thomas)
Ich bin ein Agnostiker, der die Existenz eines Gottes / Schoepfers u.a. fuer moeglich, aber fuer mich nicht erkennbar haelt.
Ich bin u.a. zu dumm, mir die Unendlichkeit des Universums vorstellen zu koennen.
Aber ich halte ein Schoepfung , durch wen oder was (!) auch immer, fuer moeglich.
Leider reicht meine beschraenkte Intelligenz nicht dazu aus , eine Erkenntnistheorie schluessig durchziehen zu koennen.Und weitere Erkenntnisse laesst meine Beschraenkheit nicht zu.
Dass aber vor ca. 2000 Jahren nun unbedingt der Weisheit letzter Schluss ” zugeschlagen ” hat, laesst bei mir nun doch eher erhebliche Zweifel aufkommen…
Uebrigens, ich bewundere jeden , der ohne Zweifel einer Religion folgen kann.
Fuer mich gilt immer noch Goethe’s Faust :” Die Botschaft hoert ich wohl, allein mir fehlt der Glaube .”Und dieser Glaube fehlt mir uebrigens fuer Religionen aller Art.
Was mich weiter vom Glauben abhaelt, ist der Unfehlbarkeitsanspruch vieler Religionen ( Kath. etc. ) und dazu noch das Bestrafunngs- bzw. Belohnungsprinzip fuerWas mich weiter vom Glauben abhaelt, ist der Unfehlbarkeitsanspruch vieler Religionen ( Kath. etc. ) und dazu noch das Bestrafunngs- bzw. Belohnungsprinzip fuer das Jenseits.
Und wenn ich dann im Jenseits tatsaechlich einem Gott begegnen sollte , der mit mir “abrechnen” will, dann werde ich ihn fragen muessen, warum er im Diesseits so unklar war, dass er mich hat Agnostiker werden lassen…
Soviel zum Bestrafungsprinzip.So, Schluss fuer heute, ich denke weiter nach….
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@Uwe
Das ist interessant, da hätte ich einige Kommentare und wäre dankbar für Kommentare Deinerseits:
1. Du sagst, dass Deine “beschränkte Intelligenz” nicht ausreicht, um sich die Unendlichkeit des Universums vorzustellen.
Reicht sie denn aus, sich den enormen Wasserdruck vorzustellen, der in 11 Kilometern Tiefe im Ozean herrscht? Oder die Hitze an der Oberfläche der Sonne? Ich will damit sagen, dass die Tatsache, dass wir uns etwas nicht vorstellen können, oder es mit unseren Sinnen nicht erfassen können, kein Hinweis auf dessen Existenz oder Nichtexistenz ist.
2. Du sagst, dass Deine “beschränkte Intelligenz” nicht ausreicht, eine Erkenntnistheorie schlüssig durchziehen zu können.
Reicht sie denn aus, sich einen allmächtigen Schöpfer vorzustellen und was ist dann mit der Frage, wo er herkommt und wer ihn geschaffen hat? Oder ist er ewig da? Und wie stellt sich Deine “beschränkte Intelligenz” dann vor, dass ein Schöpfer unendlich lange (sprich ewig) existiert?
3. Du sagst, Du hast ein Problem mit dem Unfehlbarkeitsanspruch der Religionen.
Aber ohne den gehts nicht. Entweder gibt es den allmächtigen Schöpfer und das heißt, er ist ewig, allmächtig und natürlich unfehlbar. Das muss dann zwangsläufig auch für seine Lehre gelten. Das ist die logische Konsequenz. -
Atheisten sind nicht besser als Christen.
Sie haben genauso wenig Argumentation dagegen, wie die Christen dafür. Außerdem scheint es so, als glaubten sie doch irgendwie an Gott. Würden sie das nicht tun, so könnten sie ihn auch erst gar nicht anzweifeln und als “Nicht-Existent” beschreiben, da man nicht zum Atheisten wird, weil einem das Thema nicht beschäftigt und so viele versuchen seine “Nicht-Existenz” zu beweisen.
Dabei verwechseln sie, wie jeder andere zB Mode mit Trend oder Liebe mit Sex, Gott mit Kirche.
Sie wollen so klug und besser sein. Dabei sind sie noch nicht mal in der Lage ERSTMAL zu hinterfragen, ob Gott wirklich der liebe alte Opi über den Wolken ist oder nicht doch etwas anderes, als das die Kirche sagt.Die meisten haben keine Theologie studiert oder haben, was noch wichtiger ist, denn Inhalt nicht verstanden. Denn dann wüssten sie, dass es nicht Gott, sondern die Kirche ist. Wenn es überhaupt eine “Gestalt” Gott gibt, so wird sie wohl kaum unbedingt gut sein. Weder aber noch besonders böse. Vielleicht ist sie auch eigentlich wir alle zusammen. Ein Organ des Ganzen.
Das ich Recht habe, dass die meisten Atheisten keine Ahnung von Religion haben und dennoch kritisieren, ist der Punkt, dass sie nur die Monotheistischen kennenlernen und von der einen untoleranten Extreme in die Nächste poltern.
Polytheistische Religionen habe ich selber noch NIE so extrem beobachten können.Außerdem:
Wenn unsere Götter und Hoffnungen nichts als wissenschaftliche Phänomene sind, dann müssen wir unsere Liebe auch als Wissenschaft bezeichnen.
(l’Eve Future)
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@G-yun
Du wirfst eine Menge durcheinander…
Du schreibst:
“Atheisten sind nicht besser als Christen.
Sie haben genauso wenig Argumentation dagegen, wie die Christen dafür. Außerdem scheint es so, als glaubten sie doch irgendwie an Gott. Würden sie das nicht tun, so könnten sie ihn auch erst gar nicht anzweifeln und als "Nicht-Existent†beschreiben, da man nicht zum Atheisten wird, weil einem das Thema nicht beschäftigt und so viele versuchen seine "Nicht-Existenz†zu beweisen.”
Genaugenommen brauche ich keine Argumentation gegen Gott. Der Gläubige glaubt an etwas, dass sich nicht anfassen, belegen oder sonstwie objektiv bestätigen lässt. Damit muss der Gläubige die Existenz “beschreiben” und erst im nächsten Schritt kann ich ihm erklären, warum mich seine Argumente nicht überzeugen. Ich versuche nicht, die “Nicht-Existenz” von irgendetwas zu beweisen. Es ist ja eben nicht existent. Punkt. Was gibt es da noch zu “beschreiben”?Und weiter: “Dabei sind sie noch nicht mal in der Lage ERSTMAL zu hinterfragen, ob Gott wirklich der liebe alte Opi über den Wolken ist oder nicht doch etwas anderes, als das die Kirche sagt.”
Warum soll ich etwas hinterfragen, was es (aus meiner Sicht) nicht gibt? Das wäre genauso, als ob ich mit Dir hinterfragen wollte, ob Vampire denn nun bei Sonnenlicht zu Staub zerfallen, oder nicht. Sinnlos, denn es gibt keine Vampire, von daher gibt es auch nichts zu hinterfragen…Weiter: “Das ich Recht habe, dass die meisten Atheisten keine Ahnung von Religion haben und dennoch kritisieren, ist der Punkt, dass sie nur die Monotheistischen kennenlernen und von der einen untoleranten Extreme in die Nächste poltern. Polytheistische Religionen habe ich selber noch NIE so extrem beobachten können.”
Was möchtest Du nun damit konkret sagen? Möchtest Du über polytheistische Religionen diskutieren? Bitte schön, hatten wir noch nicht, geht aber auch…
Ansonsten ist die Aussage viel zu pauschal. Was willst Du sagen? Wovon haben wir keine Ahnung? Konkreter bitte, sonst macht es keinen Sinn.Und dann das: “Wenn unsere Götter und Hoffnungen nichts als wissenschaftliche Phänomene sind, dann müssen wir unsere Liebe auch als Wissenschaft bezeichnen.”
Wer hat denn das behauptet??? Götter und Hoffnungen sind keine wissenschaftlichen Phänomene!
Der Glaube an Götter ist weit verbreitet und ist der Versuch, das (bisher) unerklärliche zu erklären. Vereinfacht gesagt.
Hoffnungen sind psychologisch erklärbare und ganz normale Erscheinungen.
Aber doch keine “wissenschaftlichen Phänomene”!
Und was hat Liebe mit Göttern zu tun? Alle Menschen lieben. Egal, an was sie glauben oder nicht glauben!Wie sind Religionen entstanden? Die Menschen wollen Dinge verstehen. Das liegt in unserer Natur. Aber als wir in der Steinzeit noch in Höhlen lebten, hatten wir eben zB keine Wetterballons und Satellitenfotos, wussten nicht, was Wetter ist und wie es entsteht. Aber es hatte großen Einfluß auf das Leben (Ernte, Jagd, etc). Und weil es nicht verstanden werden konnte, suchten sich die Menschen Erklärungen, erfanden Götter, die das Wetter “machen”.
Der nächste Schritt ist logisch: Wo ein Gott ist, der Wetter beeinflussen kann, muss man eben versuchen, den Gott zu beeinflussen. ZB durch Opfergaben. Oder was auch immer. Regentänze, etc.
So geht es über alle Themen. In Erdbebengebieten, gab es Götter, die dafür verantwortlich waren und bei einem Erdbeben ist eben irgendein Gott grad mal sauer. Die Menschen wussten eben nichts über die Plettentektonik.
Und erst viel später begann jemand all die vielen Götter zusammenzufassen und einen allmächtigen daraus zu machen.Mir bleibt bei Deinem Kommentar nur eine Frage: Was konkret möchtest Du uns sagen…?
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Ein Agnostiker ist jemand, der glaubt, dass er nicht alles weiß. Wie soll ich wissen ob es einen Gott gibt, nur weil ich Ihn nicht erkennen kann? Bei mir hat das nichts mit Angst vor einem eventuellen Gott zu tun, denn wenn es ihn gäbe würde er sich für uns kaum interessieren. Ich habe kürzlich die Bibel gelesen, ein grausames schlimmes Buch. Ein Gott würde zuerst die Verfasser dieses Buches strafen. Die Gebrüder Grimm haben ihre Geschichten wenigstens als Märchen deklariert. Ich bin streng evangelisch erzogen worden, kenne mich aus, aber im wirklichen Leben ist mir Gott nie begegnet und das wird er sicherlich auch nie.
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Lieber “Rolli”.
Ich denke, Sie haben recht, nur mit dem Unterschied., ich wurde streng katholisch erzogen. Heute bin ich zu einem Atheisten herangereift. Also, in etwa das gleiche Ergebnis.
eudaemon
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Niemand weiß, ob ein Schöpfer o.ä. existiert. Wie kann jemand da Theist oder Atheist sein. Kein Mensch kennt den Anfang der Welt. Auch das Ende kennt niemand. Eure Diskussion ist deprimierend. Jeder Mensch, der nicht Agnostiker ist, denkt nicht klar.
Die Menschheit wird noch Jahrhunderte sinnloser Gottesbefürworter und Gottesgegner erdulden müssen, bis die Menschen erkennen, dass ohne Wissen kein Problem gelöst werden kann.
Vernunft ist langweilig, Agnostikermeinung auch. In ferner Zukunft, wenn ich als jetzt gut Sechzigjähriger schon lange in einen anderen Energiezustand übergegangen bin, werden die Agnostiker logischerweise die Mehrheit haben. Irgendwann siegt die Vernunft.herbie
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Den nachfolgenden Kommentar aus dem jahr 2006 zu diesem Thema fand ich ausgesprochen richtig und zutreffend: “Ein Agnostiker ist ein Atheist, der Angst davor hat, dass Gott stinksauer sein wird, wenn er unrecht hat.”—Insofern bin ich tatsächlich ein Agnostiker und hoffe im Falle meines Unrechthabens, dass Gott mit die Hölle erlässt. Liebe Grüße an alle, die dies lesen
)4. Aug 2006 | 91 Kommentare
Von hier (E):
Was ist der Unterschied zwischen einem Atheisten und einem Agnostiker? Ein Agnostiker ist ein Atheist, der Angst davor hat, dass Gott stinksauer sein wird, wenn er unrecht hat.
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Ich bin der Meinung das wer an einen Gott glaubt, die Verantwortung für sein Leben diesem Wesen überantwortet.
zu: "Ein Agnostiker ist ein Atheist, der Angst davor hat, dass Gott stinksauer sein wird, wenn er unrecht hat.â€
woher will ein Agnotiker wissen das nicht schon der kleinste Zweifel an Gottes Existenz, in die Hölle führt.Was wäre wenn das alles hier nur ein Experiment ist und wir nicht viel mehr sind als Laborratten.
Wären dann nicht der Herr dieses Experimentes unser Gott.
In dem Fall wäre es Ihm wahrscheinlich egal was wir Glauben.
Viel wichtiger doch wäre unser Handeln.Ich Glaube an die Natur und meiner Meinung nach, können wir die Natur nicht zerstören, wir vernichten lediglich unsere Lebensgrundlage. Wenn wir von diesem Planeten verschwunden sind werden andere Lebewesen Ihren Platz auf diesem Planeten finden. Selbst wenn wir diesen Planeten zerstören ist das dem Rest des Universums egal. Es wird dadurch nicht beeinflußt.
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#Zitat< Ich bin Agnotistiker[/in]
Hallo,
ich bin Atheist seit Jahren. Ich bin nicht in der “Gegen Gott Partei”. Ich glaube schlichtweg nicht an einen Gott. Der Katolizmus ist für mich eine Religiöse Mafia deren mache Angehörige Straftaten gegen wie z.B. 700 Missbrauchsfälle 2008 in den USA von Pristern an Kindern und Jugendlichen) Geldeintreiber (Ablasse im Mittelalter. Bezahlen für die Sündenfreiheit. Kreuzzüge. Holocaustverleugnung. Unterstützung Mossulinis und Hitler bei der Religionsfrage. Ich kann hier noch Endlos schreiben über diesen Verein desen Existenz ich bin. Ob es einen Gott gibt weis ich nicht. Wenn aber bereits die Vertreter Gewaltätig sind gegen die Menschenrechte, dann bin ich froh das dieser Gott sich nur in den Köpfen wiederfindet desen eigener Wille in der Erziehung kaputt gemacht wurde. #
Kirchgänger finden Folter eher gerechtfertigt3. May 2009 in Uncategorized
Das ist doch einmal eine interessante Statistik.
Unter häufigen Kirchgängern in den USA finden 54%, dass Folter bei des Terrorismus Verdächtigen "oft†bzw. "manchmal†gerechtfertigt ist. 44% finden "selten†oder "nieâ€. Unter Kirchenabstinenzlern ist die "Mehrheit†andersherum: 42% kreuzten "oft†oder "manchmal†an, 53% "selten†oder "nieâ€. Einzelheiten hinter obigen Link.
Natürlich ist eine Korrelation nicht notwendigerweise [...]Dies ist ein guter Eintrag gewesen. ————————————————So nun weiter von mir.
Ich selber habe eine 11 Jährige Tochter. Diese habe ich Taufen lassen. Sie soll später selbst entscheiden wer oder was sie ist. Ich ( Getaufter Evangelist) bin froh das ich meinen Verstand gerettet habe. Im Übrigen Glaube ich auch nicht an andere Religionen wie Islamismus, Judentum usw. bzw. Lebenseinstellungen wie Budda usw. Jeden Tag steht ein Schlechter Mensch auf. Genauso ein Guter Mensch. An diesen guten Menschen, der Hilfsbereit ist, andere Mitmenschen beschützt, auf unsere allen Kindern aufpasst, an diesen Glaube ich. Ich glaube an das gute im Menschen. Dieser Christliche Gott, auch wenn es ihn für mich nicht gibt, soll erst seinen Dreck vor seiner Türe entfernen bevor er mich evtl. kontaktieren möchte. So einen Gott will ich schon mal garnicht. Aber an alle Agnostiker. Gott muss nicht Katholisch schein und auch nicht im Vatikan sein. Wenn ein Mensch nicht Schlecht im Wesen wird und ein gutes Herz für alles auf Erden hat, dann ist es soll es mein Gott sein.Zum schluss habe ich noch was-
4. Aug 2006 | 91 Kommentare
Von hier (E):
Was ist der Unterschied zwischen einem Atheisten und einem Agnostiker? Ein Agnostiker ist ein Atheist, der Angst davor hat, dass Gott stinksauer sein wird, wenn er unrecht hat.
Tja, dann soll Gott sich mal Zeigen, ich habe da ein paar fragen die aber etwas Zeit in Anspruch nehmen würden.
Gruß an alle die Religionen Respektieren aber selbst eine eigene Meinung haben. Zudem Grüße ich alle die nicht an den Vatikan Zahlen. Die z.B. einem Obdachlosen mal ne Brotzeit Ausgeben. Alle die auch Ehrenamtlich sind.
In diesem Sinne
Servus -
Entschuldigt die vielen Rechtschreibfehlern.
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Hallo Claude,
wenn du wirklich Atheist bist ist mir nicht klar, warum Du Deine Tochter taufen ließest. Warst Du zu dieser Zeit noch kein Atheist oder warst Du der Meinung, das es ja nichts schaden kann?
Die Kirchen behaupten, wer getauft ist, ist ein Christ. Von dieser Seite hat man später keine andere Wahl mehr. Um die christlichen Sekten später nicht finanziell unterstützen zu müssen, muss in Deutschland der Austritt kostenpflichtig vor dem Amtsgericht erklärt werden.
Wer seinen Kindern die freie Religionswahl ermöglichen will, darf sie nicht als Säugling an eine Kirche binden.
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@Dietmar und Claude
Ich denke, Dietmar hat Recht. Wenn Du Deinem Kind die Wahl lassen willst, dann kannst Du es nicht taufen lassen, denn damit triffst DU ja die Entscheidung für das Kind.
Also mein Vorschlag: Kind nicht taufen lassen, dann kann das Kind als Teenager oder Erwachsener wirklich selbst entscheiden, ob es glauben will und sich taufen lassen will, oder nicht -
Ich bin Agnostiker und bin nichtmal aus der Kirche ausgetreten. Ich komme in dieser Frage halt nicht weiter, bleibe aber grundsätzlich dran und lasse bis dahin die Baustelle so liegen wie sie jetzt ist. Sieht vielleicht unaufgeräumt und scheisse aus, wills aber nicht der Nachbarschaft zuliebe hübscher herrichten. Dennoch war ich früher gläubiger Katholik und habe sehr viele schöne Werte mit auf den Weg bekommen. So habe ich im Kindesalter eine ethische Grundhaltung beigebracht bekommen, die mich unglaublich viel weiter gebracht hat. Von daher würde ich behaupten, dass mir weder die Taufe, noch die Erstkommunion geschadet haben. Ich glaube auch nicht, dass ich meinen Kindern später ein so vollständiges Wissen über Religionen und das Christentum vermitteln kann, wie das “die Profis” können. Dennoch möchte ich, dass meine Kinder über Religionen und das Christentum bescheid wissen. Ich glaube ich würde sie taufen lassen. Sollen sie sich selbst ein Bild machen und wenn sie zu dem Entschluss kommen, dass das nix für sie ist, bitte, habe ich ja auch.
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Leute irgendwie verzettelt Ihr Euch , vor lauter Glaubensfragen wendet Ihr Euch vom wesentlichen ab, wie unselbstständig muss man eigentlich sein ??Wieviel Zeit wird noch verschwendet während draussen die Welt zugrunde geht, Vielleicht beantwortet jemand mal die Frage (für sich)was
Religion wirklich bringt, man kann Bibeln nicht essen. -
Larry, dann lass mal hören…
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Hallo Marco,
Deine Aussage – “Dennoch möchte ich, dass meine Kinder über Religionen und das Christentum bescheid wissen. Ich glaube ich würde sie taufen lassen.” – passt doch überhaupt nicht zu “Ich bin Agnostiker”
Was bedeutet denn eine Taufe? Durch die Taufe wirst Du Mitglied der entsprechenden Kirche. Die Taufe ist ein Zeichen des Glaubens und der Zugehörigkeit zu der Glaubensgemeinschaft.
Was erzählst Du Deinen Kindern, wenn sie nach dem Grund für ihre Taufe fragen? Erklärst Du ihnen dann, dass Du ihnen einen Platz im Himmel reservieren wolltest, falls der christliche Gott existiert? Irgendwann werden Deine Kinder feststellen, dass sie durch die Taufe zu der entspechenden christlichen Kirche gehören. Sie werden dann fragen, warum Du sie gerade an diese christliche Kirche gebunden hast, und nicht an eine andere Religion. Würden sie Dir glauben, wenn Du nun alle Religionen als gleichwertig beschreibst?
Muss man unbedingt getauft sein, um über Religionen bescheid zu wissen? Bist Du tatsächlich der Meinung, dass die “Profis” der christlichen Kirchen Deinen Kindern ein vollständiges, objektives Wissen über Religionen vermitteln können und wollen?
Bist Du wirklich der Meinung, dass nach einer Taufe, nach Näherbringung der christlichen Ethik (die einzig zulässige) und nach Missionierung durch Christen (Pfarrer, Religionslehrer usw.) den Kindern später eine freie Entscheidung möglich ist?
Ich befürchte, Deine Kinder werden später einmal sagen: “Ich komme in dieser Frage halt nicht weiter, bleibe aber grundsätzlich dran und lasse bis dahin die Baustelle so liegen wie sie jetzt ist.”
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