Von hier (E):
Was ist der Unterschied zwischen einem Atheisten und einem Agnostiker? Ein Agnostiker ist ein Atheist, der Angst davor hat, dass Gott stinksauer sein wird, wenn er unrecht hat.
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>“Was ist der Unterschied zwischen einem Atheisten und einem Agnostiker? Ein Agnostiker ist ein Atheist, der Angst davor hat, dass Gott stinksauer sein wird, wenn er unrecht hat.”
Was ist der Unterschied zwischen einem Agnostiker und einem Atheisten? Ein Agnostiker glaubt daß er nichts weiß und ein Atheist weiß daß er nichts glaubt.
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Ich bin starker Atheist da Religion ein Mittel war die damals unterentwickelte Gesellschaft zu kontrollieren, dies wurde durch schüren von Ängsten erreicht. Je weiter sich die Wissenschaft entwickelte desto abstrakter wurden die Religionen, dies allein ist der Beweis der Nichtexistenz eines oder mehrerer Götter. Wir müssen uns im klaren Sein das wir allein für unser Tun verantwortlich sind und endlich diese prähistorischen Gedankenmuster und Ängste ablegen.
Der Film Zeitgeist deckt einiges über Religionen auf, empfehlenswert.
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ein Agnostiker meint, in Erkenntnistheorie kundiger zu sein als ein Atheist und glaubt, selbiges sei von Belang^^
ein Atheist ist jemand, der sich weigert, auf wie auch immer gedachte Transzendenzen bezogen zu leben, denen er bei aller erkenntnistheoretischen Unentscheidbarkeit keine Relevanz zuzubilligen bereit ist
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Ein Agnostiker (von altgr. gnōsis γνῶσις ‚[Er-]Kenntnis‘) ist jemand der die Meinung vertritt, dass wir über Gottes Existenz/Nichtexistenz nichts wissen können. Daraus folgt unmittelbar, dass man siche seiner Nicht-/Existenz nicht sicher sein kann.
Ein Atheist (von altgr. átheos, ohne Gott) ist ein Mensch, der nicht an Gott glaubt.
Sobald also Gott im Leben einer Person keine Rolle spielt, sei es aus Desinteresse, Nichtwissen (noch nie von Gott gehört – sehr selten), Ablehnung der Thematik oder gründlichem Abwiegen der Gründe die dafür oder dagegen sprechen, ist sie ein Atheist.Das eine schließt das andere nicht aus, da sich ersteres auf Wissen bezieht und letzteres auf Glauben.
Es mag also durchaus Menschen geben, die sich der Tatsache bewusst sind, dass man Gott nicht “erkennen” kann und trotzdem an ihn glauben (agnostische Theisten). Die meisten Agnostiker glauben jedoch nicht an Gott (gehen nicht in die Kirche, beten nicht, Gott spielt in ihrem Leben keine Rolle) und sind daher automatisch agnostische Atheisten.
Man findet auch die Begriffe des starken und schwachen Atheismus, ersterer beschreibt Menschen, die der Meinung sind, sie Wissen (zu 100%), dass es keinen Gott gibt, letzter glauben einfach nicht an ihn und schließen seine Existenz mit einer mehr oder minder hohen Wahrscheinlichkeit aus, die jedoch nicht 100% beträgt.
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Nach einer naturwissenschaftlich geprägten akademischen Ausbildung kann ich für mich persönlich sagen: “Ich weiß, dass es einen Gott nicht gibt” bzw. ich bin mir sicher, dass eine Gottheit als Grundlage einer Religion nicht existieren kann. Bisher dachte ich, ich bin Agnostiker, aber nach den Ausführungen hier bin ich wohl Athesist, was aber schon wieder fast religiös ist. Eine Religion vertraut darauf, dass es so etwas wie einen Gott gibt, das aber stelle ich nicht nur in Frage; ich verwerfe diesen Gedanken als unbegründet. Das Klischée “ich weiß es nicht” paßt mir nicht, die vehemente – pseudoreligiöse Ablehnung – Leugnung einer Gottheit lehne ich ab. Also was bin ich?
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Ich schliesse mich an. Hawkeye, denk den Gedanke zu Ende und begründe mal, warum dieser Gedanke “religiös” ist. Dann erledigt sich dieser Einwand von alleine.
Im übrigen schliesse ich mich auch hier Thomas an: nach dem, was Du schreibst, bist ein Atheist. Eine “pseudoreligiöse Ablehnung” gibt es übrigens gar nicht. Wenn sich Menschen hier (oder auch der allseits zitierte Dawkins) mit dem Thema beschäftigen, ist das keine “pseudoreligiöse Ablehnung”, sondern eine Begründung eines Standpunktes. Eines Standpunktes, den Du kurz und knapp formuliert hast: “Eine Religion vertraut darauf, dass es so etwas wie einen Gott gibt, das aber stelle ich nicht nur in Frage; ich verwerfe diesen Gedanken als unbegründet.” Nichts anders tun wir hier in Diskussionen oder Dawkins und andere in Büchern, nur ausführlicher. Aber es lässt sich sehr prägnant so zusammenfassen, wie Du es getan hast.
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Eigentlich ist es vollkommen überflüssig Atheist oder Agnostiker zu sein, wenn einem klar ist, dass die Idee von einem Gott vollkommen frei erfunden ist – warum auch immer. Man muss nicht gegen etwas sein, was es allem Anschein nach nicht gibt. Man muss ja auch keine Argumente dagegen haben, dass mein linker Pantoffel die Fähigkeit hat, hervorragende Spaghetti zu kochen. Es ist nicht einmal erforderlich, diesbezüglich agnostisch zu denken, weil die Annahme, dass mein linker Pantoffel Spaghetti kochen kann, ebenso blödsinnig ist, wie die Idee, dass es einen Gott gibt.
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Ich bin laut Wikipedia eine Mischung aus Ignostiker und apathischer Agnostiker.
Erstens, weil jeder unter “Gott” etwas anders versteht und zweitens, weil es irrelevant ist, ob es oder ob es nicht so etwas wie “Gott” gibt.
Die Religionen sind, abgesehen von der Absicht des “Dummhaltens”, Weltanschauungen, die manchen Menschen helfen, sich besser mit den Widrigkeiten des Alltags abzufinden.
Sie enthalten ein Regelwerk, das für das Wohl der Gruppe im Ganzen- zumindest zur Zeit der Entstehung der Religion- hilfreich und erleichternd war. Diese Regeln und die angedrohten Strafen bei Nichteinhaltung haben jedoch mit der grundlegenden Frage nach der Entstehung der Welt und des “Weiterexistierens nach dem Tod” herzlich wenig zu tun.
Daher denke ich, eine Religion zu haben oder Theist zu sein sind eher zwei verschiedene Dinge.
Ich sage nicht, “ich glaube nicht an Gott”, sondern “ist doch Wurscht”.
110 Kommentare
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