Ich habe angefangen, unter der Rubrik “Notizen aus Schweden” für den Humanistischen Pressedienst über religions- und humanismusverwandte Themen zu schreiben. Die erste “Ausgabe” gibt es dort oder mit Kommentaren in meinem Schwedenblog.
Monatliches Archiv für December 2006.

(via)
Intelligent Design Sort (IDS) ist ein Algorithmus zum Sortieren der Elemente einer Liste, einem der Grundprobleme der Informatik.
IDS basiert auf der These des Intelligenten Design und geht wie folgt:
- Die Wahrscheinlichkeit, dass die ursprüngliche Eingabe genau in der Reihenfolge vorliegt, wie sie es tut, ist 1/(n!).
- Das ist so unwahrscheinlich, dass es absurd ist anzunehmen, das sei Zufall.
- Deshalb muss sie bewusst von einem intelligenten Sortierer in diese Reihenfolge gebracht worden sein.
- Darum kann man getrost annehmen, dass die Liste schon perfekt sortiert ist, wenn auch in einer Weise, die unser naives sterbliches Verständnis von “Ordnung” übersteigt.
- Jeder Versuch, diese Reihenfolge zu verändern, um sie mit unseren Vorurteilen in Einklang zu bringen, würde die Liste in Wirklichkeit unordentlicher machen.
Dieser Algorithmus hat eine konstante Laufzeit, sortiert “in-place” und benötigt keinen zusätzlichen Speicher. Tatsächlich braucht er überhaupt keine suspekten technologischen Dinger. Lobt den Sortierer!
Es wäre so lustig, wenn es nicht zu oft Realsatire wäre: 281 tricks to irritate an atheist.
Wenn ich einmal ganz viel Zeit habe, übersetze ich das vielleicht.

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