Ich weiß zwar nicht, was in dem Artikel steht, zu dem Wortfeld Links nachliefert, aber Mr. Deity und God, Inc, englische Parodien auf Gott in Form von Kurzserien, sind schon sehr witzig.
Monatliches Archiv für January 2007.
Auch wenn es nichts Neues ist, bin ich immer wieder sprachlos angesichts solcher Zahlen (englisch).
In der Rubrik “Websites aktuell” der c’t 2/2007 wurde www.monopolis.net vorgestellt. Ich finde Zahlen, wie dort in Zusammenhang gesetzt, sehr interessant. Unter “Dorf → Religion” erfährt man wie viele der Einwohner welche Religion hätten, wenn die Menschheit ein Dorf mit 1000 Einwohnern wäre. Im Gegensatz zur Weltkarte der Religionen fehlen in dieser Liste die Atheisten nicht. Sie stellen mit 167 Einwohnern sogar die drittgrößte Gruppe dar, hinter den Christen (329) und Muslimen (178). Ich finde diese Zahl erfreulich hoch und frage mich, wo sie herkommt und wie sie gemessen wurde.
Nur kurz zwei Links:
- Ein Interview mit Richard Dawkins (mp3, 63MB) zu seinem neuesten Buch “The God Delusion”
- Eine Rezension eben dieses Buches beim HPD, die ich allerdings zu lesen aufhörte, nachdem ich auf die Aussage stieß, dass es keine Taschenbuchausgabe gäbe. Eben diese wartet in meinem Regal nämlich darauf, endlich gelesen zu werden.
Meines Wissens haben Blog Carnivals ihren Weg aus der englischsprachigen Blogosphäre in die deutsche noch nicht gefunden. Es geht dabei um regelmäßige, thematisch beschränkte Blog-Events, bei dem jeder Interessierte einen Text aus seinem Blog beitragen und bis zu einem Stichtag an den “Veranstalter” schicken kann. Dieser sammelt die Beiträge in einem eigenen Post, zusammen mit Anmerkungen und Links zu den jeweiligen Beiträgen. Veranstalter ist jedes Mal ein anderer Blog.
Ich finde die Idee sehr gut. Zum einen werden Beiträge zu einem Thema gesammelt und bekommen mehr Aufmerksamkeit, zum anderen trägt es zur Vernetzung von Blogs mit ähnlicher Ausrichtung bei. Carnivals sind in der englischsprachigen Blogosphäre sehr beliebt und gehören einfach dazu.
Deshalb frage ich einfach einmal in die Runde, ob ein monatliches (?) deutsches Äquivalent zum Carnival of the Godless auf Interesse stoßen würde. Als Titel schlage ich “Jahrmarkt der Gottlosen” vor, weil “Karneval” doch eine andere Bedeutung hat. Für eine bessere Übersetzung bin ich jedoch offen.
Scientology macht ein Zentrum in Berlin auf und es kommen Stimmen wie die hier:
[Laut Günther Beckstein ist] Scientology keine religiöse Bewegung. “Sie ist vielmehr ein Unternehmen, dem es um wirtschaftliche und politische Macht geht. Auch Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse stellte in [der Berliner Zeitung] klar, dass es sich bei Scientology nicht um eine Religionsgemeinschaft handele, “sondern um ein strategisch handelndes Wirtschaftsunternehmen, dessen Ziel es ist, Macht über Menschen zu gewinnen und dabei Geld zu verdienen”. Man müsse genau aufpassen, ob Scientology missionarisch tätig werde und sich Menschen gefügig mache.
Ich finde ja auch, dass Scientologen gefährliche Spinner sind und man ihnen genau auf die Finger schauen sollte. Jedoch sind sie per Definition eine religiöse Bewegung: Sie glauben an eine völlig unglaubliche Geschichte, die sich einmal jemand ausgedacht hat. Und der Rest der Zitate trifft, finde ich, genauso auf das Christentum zu. Der einzige Unterschied ist, dass seine Erfindung etwas länger zurück liegt und dass es sich zugegebenermaßen etwas gemäßigt hat.
Die TAZ fasst die in den USA aufkommende Antireligionsbewegung sehr schön zusammen und bestätigt, dass dieser Blog voll im Trend liegt.
Imagine no religion!
(via)
Nach dem Glaubensbrowser und der christlichen Variante von Ubuntu Linux schlägt die dunkle Seite jetzt zurück:
Die Ubuntu Satanic Edition verleiht dem Desktop ein teuflisches Flair.

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