Scientology macht ein Zentrum in Berlin auf und es kommen Stimmen wie die hier:
[Laut Günther Beckstein ist] Scientology keine religiöse Bewegung. “Sie ist vielmehr ein Unternehmen, dem es um wirtschaftliche und politische Macht geht. Auch Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse stellte in [der Berliner Zeitung] klar, dass es sich bei Scientology nicht um eine Religionsgemeinschaft handele, “sondern um ein strategisch handelndes Wirtschaftsunternehmen, dessen Ziel es ist, Macht über Menschen zu gewinnen und dabei Geld zu verdienen”. Man müsse genau aufpassen, ob Scientology missionarisch tätig werde und sich Menschen gefügig mache.
Ich finde ja auch, dass Scientologen gefährliche Spinner sind und man ihnen genau auf die Finger schauen sollte. Jedoch sind sie per Definition eine religiöse Bewegung: Sie glauben an eine völlig unglaubliche Geschichte, die sich einmal jemand ausgedacht hat. Und der Rest der Zitate trifft, finde ich, genauso auf das Christentum zu. Der einzige Unterschied ist, dass seine Erfindung etwas länger zurück liegt und dass es sich zugegebenermaßen etwas gemäßigt hat.
Schlagworte: Christentum, Kritik, Scientology, Sekten
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Trackback von Mein Parteibuch am 14/01/2007 um 13:40
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Streng genommen sind sie es immer noch, eine jüdische Sekte halt. Aber Thomas hat schon recht, was man über Scientology behauptet, passt 1:1 auch auf die anderen großen Religionen. Nichtmal die “Mäßigung” würd ich beim Christentum unterschreiben, im Endeffekt haben sich nur die Methoden geändert. Wenn du irgendwo im katholisch-ländlichen Raum aus der Kirche austrittst wirst du psychisch fertiggemacht.
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Ist ja richtig angenehmer Blog! So nach dem Motto von die anderen sind auch nicht besser, darum lasst diese da in Ruhe.
Nein, Personen wie Beckstein kann man sicherlich nicht mit Scientologen vergleichen.
Siehe: [Link entfernt] -
Es ist immer wieder interessant zu sehen wie vehement die katholische Kirche gegen andere Sekten wettert, welche die gleichen „Rattenfängermethoden" zum Einfangen neuer Opfer benutzt wie sie selbst. Sind halt „Konkurrenzunternehmen".
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Mario
Du hast so was von Recht! -
Ob Scientology, Christentum, Islam oder sonstwas: Das ist alles das gleiche Gebräu. Hinter all diesen Glaubensrichtungen stecken nichts anderes als menschliche Fantasien. Der Unterschied zwischen Scientology und anderen Massensekten, wie z.B. das Christentum, besteht lediglich darin, dass sich die großen Weltreligionen bereits über Jahrtausende in die Köpfe der Menschen eingebrannt haben und deshalb heute als selbstverständlich wahrgenommen werden. Es ist richtig, dass das Christentum nach außen hin wohl gemäßigtere Züge angenommen hat. Doch im Vatikan sitzen immer noch Leute in seltsamen Gewändern und goldenen Palästen herum, deren Gedankengänge aus pathopsychologischer Sicht als ebenso krank einzustufen sind wie die der Scientologen. Auf Ebene des Prinzips ist das alles der gleiche Kram: Ein schizophrener Geisteszustand.
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Eigentlich haben ja alle absoluten Religionen in einem Punkt tatsächlich Recht, alle anderen Religionen sind tatsächlich falsch. Sie sollten nur endlich einsehen, dass das ihre eigene Religion nicht wahrer macht.
was mich so wundert, ist das sie sich nach 2000 jahren noch nicht gegenseitig völlig ausgehebelt haben…
10 Kommentare
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