Das Motto dieser Seite, in Anlehnung an Klaus Wowereit, ist
oder in Kurzform “Atheist und gut”.
Erleben Religionen eine Renaissance? In der öffentlichen Diskussion und in den Medien ist dies der Fall, man denke nur an den Karikaturenstreit. Ein Großteil der Weltbevölkerung glaubt in irgendeiner Form an “Gott” und wir Atheisten sind in der Minderheit. Wie kann das sein? Die Aufklärung liegt 300 Jahre zurück und Religionen sollten längst ausgestorben sein. Warum das nicht so ist und welch schlechten Dienst sich die Menscheit damit erweist, das sollen die Themen auf “Atheist und gut” sein. Nebenbei wird es sich kaum vermeiden lassen, auf die unfreiwillige Lächerlichkeit vieler religiöser Äußerungen hinzuweisen.
Neue philosophische Erkenntnisse werden dabei kaum entstehen, denn es wurde schon sehr viel schlaues gesagt. Trotzdem halte ich es für wichtig, dass Atheisten sichtbar werden und für ihre Interessen eintreten. “Atheist und gut” soll mein Beitrag dazu sein und ich hoffe, dass sich alles weitere aus den einzelnen Beiträgen erschließt, die chonologisch im Archiv oder über ihre Schlagworte (Neudeutsch: Tags) durchstöbert werden können.
Feedback und Kommentare zu den Artikeln sind willkommen, auch und gerade von Leuten, die nicht mit mir einer Meinung sind. Da das Thema Religion aber leider recht selten entspannt diskutiert wird, behalte ich mir die Moderation der Diskussionen vor. Außerdem muss der jeweils erste Kommentar einer Person von mir händisch freigegeben werden; es kann also ein wenig dauern, bis er erscheint.
Zur Person
Mein Name ist Thomas Marquart, ich komme aus Süddeutschland und lebe seit 6 Jahren in Schweden. In der ländlich geprägten Gegend, in der ich aufgewachsen bin, gehörte Kirche (die katholische) von Anfang an dazu. So richtig begeistern konnte ich mich aber nie dafür und irgendwann, als Teenager, weigerte ich mich, weiterhin mit in die Kirche zu gehen. Nachdem mich alles Religiöse lange Zeit wenig gekümmert hat und ich in Ruhe Physik studierte, kommt es seit einiger Zeit immer häufiger vor, dass ich mich an Religion störe – sei es an ihrer organisierten Form wie Kirchen, oder an den Lehren an sich.
Diese Seite ist nicht mein einziger Blog, sondern es gibt außerdem
- www.fiket.de, meinen Blog aus und über Schweden.
- www.blogressiv.de, ein allgemeiner Blog, an dem auch gelegentlich andere mitschreiben.
- thomasmarquart.net, wo sich mein Fotoarchiv findet und ich meine ersten Blogerfahrungen gesammelt habe.
Weiterverwendung der Texte
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Technisches
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@Christian: Mich hindert das “Glauben” selbst. Ich möchte wissen. Ich verstehe die Welt so, dass sich Dinge belegen lassen. Ich möchte Dinge hinterfragen und ich möchte Antworten. Wo es sie (noch) nicht gibt, da möchte ich sie suchen. Es ist in den “Argumenten” für die Religionen so, dass das Fehlen einer Antwort als Argument für Gott genommen wird. Aber die Wissenschaft bringt uns immer weiter. Noch vor 150 Jahren wurden Krankheiten als Strafe Gottes angesehen, heute wissen wir, dass es Bakterien und Viren sind. Genauso verhällt es sich in meinen Augen mit den heute noch offen Fragen (wie ist das Leben aus entstanden? wie kam es zum Urknall?, etc). Auch diese Fragen werden irgendwann beantwortet, die Tatsache, dass wir heute noch keine Antwort haben, ist kein Argument für Gott.
Was das “Problem mit Gott” angeht, gibt es so viele, dass man Bücher darüber schreiben kann! Da sind die unzähligen Widersprüche in der Bibel (Gottes Wort), da sind die Probleme mit den Kirchen, da ist die Frage, warum Ihr Christen so sicher seid, dass ihr den “rechten Glauben” habt, und nicht die Moslems, Juden, alten Germanen, oder wer auch immer. Und es gibt noch so viel dazu zu sagen, dass eine so allgemeine Frage einfach den Rahmen hier sprengt.
Übrigens gab es in meiner Kindheit durchaus Momente, in denen ich “versucht” habe zu glauben, aber das war sozialer Zwang, denn ich konnte als Kind nicht verstehen, warum so viele glauben, ich aber nicht. Inzwischen hab ich es verstanden: Sie wuchsen unter Gläubigen auf (Familie) und haben es nie hinterfragt, weil sie dazu nie ermutigt wurden. Auch heute können sie ihren Glauben nicht argumentieren, sondern eben nur glauben. Diskussionen enden regelmäßig mit Äußerungen wie “Gottes Wege sind unergründlich” oder “Du musst in anderen Bahnen denken” (warum sind die Bahnen, in denen wir denken bei allem OK, außer bei der Religion?) oder “Du musst auf Gott vertrauen”, etc. Alles keine Argumente im Sinne des Wortes.
Detaillierteres findest Du hier auf der Seite, es gab kürzlich eine Diskussion mit “janna” zu dem Thema Bibel. Sie müsste in der Freien Diskussion stehen, wenn ich nicht irre. Da waren wir ziemlich im Detail. Allerdings hat janna dann aufgehört zu antworten. Du kannst da gern einsteigen, ich fand die Diskussion sehr interessant und bedauere es, dass janna “ausgestiegen” ist
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@Christian:Was hindert dich daran, nicht an Gott zu glauben?
Tatsache ist, dass die meisten Menschen selbst im Jahr 2008 (noch) zu “unaufgeklärt” sind, um Gott endgültig nur noch in Geschichtsbüchern zu erwähnen. Mich würde es sehr interessieren, an welchen “Ereignissen” ihr die Existens von Gott belegt?
Wenn sich diese “Gotteswerke” dann in Laufe der Jahre aufklären, was lasst ihr euch dann einfallen, um einen Gott zu beweisen?Zu dem kommt noch, dass ca. alle 3 Sekunden ein (unschuldiges) Kind stirbt, Umweltkatastrophen ,Menschen töten sich gegenseiteg (manchmal wegen diverser Götter)u.s.w.Aber das ist Gott natürlich nicht schuld, oder?
Kommt ein Mensch allerdings pünktlich zur Arbeit,die Sonne scheint oder malt ein schönes BIld, heißt es immer “Gott sei Dank”
Es ist doch so, das alle “schönen” Sachen angeblich von Gott kommen. Die “schlechten ,grausamen,ekelhaften “Ereignisse, werden den Menschen zugeortnet.Wenn es einen Gott gibt,(was ich zu 100% bezweifel), müsste der so schnell wie möglich beseitigt werden.
Das ist meine Meinung, mit der ich allerdings keinen angreifen oder beleidigen möchte.
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Dieter Nuhr (mein derzeitiger Lieblingskomödiant) beschäftigt sich augenzwinkernd mit dem Thema. Interassant und sehr witzig.
Die gesamte Bühnenshow “Nuhr wers glaubt wird seelig” ist auf YouTube in mehrere Teile aufgeteilt. Der erste Teil ist hier:
http://www.youtube.com/watch?v=NtVt5G8OuKk&feature=related
Es besteht aus 2 Teilen, um die Reihenfolge beim Ansehen einzuhalten, beachtet die Nummerierung: “Sendung 1 von 2 Teil 1”, dann Teil 2 usw, anschließend “Sendung 2 von2 Teil 1” usw.
Ich wünsche viel Spaß dabei!
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danke für den tipp,war lustig.
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wenn es Dir gefallen hat, dann gefällt Dir auch seine andere Show “Ich bins Nuhr”:
http://www.youtube.com/watch?v=EKXLLfQCHNM&feature=related
Dies ist der Link zum ersten Teil, die anderen findest Du da auch. Durchnummeriert von 1 bis 11
Ich finde er sagt humoristisch unglaublich viel Wahres. -
ja,war gut!
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@Tom: Ich verstehe sehr gut, was du sagst. Wirklich. Deshalb möchte ich mal zu einigen deiner Punkte etwas sagen. Ich hab auch mal so gedacht und vielleicht interessiert es dich, wie ich mit diesen Fragen umgehe jetzt woc ich Christ bin.
Zunächst einmal denke ich, man kann auch über das Christentum argumentieren und diskutieren. Christen müssen nicht immer sagen “Gottes Wege sind unergründlich”. Gott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn benutzen und nicht an der Kirchentür ausschalten (weder bei Rein- noch beim Rausehen). Ich finde es auch gut, dass du sagst, du möchtest wissen, denn so ging es mir damals auch und immer noch. Glaube heißt für mich aber nicht “etwas für wahr halten, was ich nicht weiß”, sondern Glaube heißt für mich “Gewissheit”. Deswegen widerspricht sich Glaube und Wissen auch gar nicht so sehr. Ich habe Erfahrungen mit Gott gemacht und bin zur Gewissheit gelangt. Eine Restunsicherheit, einen Zweifel wird es trotzdem immer geben so lange ich auf dieser Welt lebe, aber das gehört zu unserer Existenz.
Du verstehst unter “Wissen” eigentlich Naturwissenschaft, wenn ich das recht verstehe. Und ich kann nichts schlechtes über die Naturwissenschaft sagen, schließlich arbeite ich selbst als Wissenschaftler (na gut, eigentlich nur Ingenieur, aber immerhin in der Forschung).
Jedenfalls schließen sich Glaube und Naturwissenschaft nicht aus. Um es mal kurz zusammenzufassen: Die Naturwissenschaften fragen, danach wie die Welt funktioniert, wie Prozesse ablaufen, wie das Leben entstanden ist und so weiter. Aber die Naturwissenschaften stellen keine Warum-Fragen. Warum gibt es den Menschen, warum bin ich hier, welchen Sinn hat mein Leben, bin ich wichtig? Diese Fragen stellen die Naturwissenschaften nicht und doch sind uns (also zumindest mir) diese Fragen wichtig. In diesen Fragen überschreiten Naturwissenschaften ihren Zuständigkeitsbereich. Übrigens gilt das auch umgekehrt, Religion überschreitet ihre Kompetenz, wenn sie versucht, naturwissenschaftliche Wie-Fragen zu beantworten (fundamentalistischer Kreationismus).Mal abgesehen davon gibt es viele ernst zu nehmende Wissenschaftler, die Christen sind. Beispielsweise bekennen sich die beiden deutschen Nobelpreisträger von 2007 in Physik und Chemie Gerhard Ertl und Peter Grünberg ganz klar zu ihren Glauben an Gott. Am besten gefällt mir, was Ertl zu der Frage nach Glaube vs. Naturwissenschaft sagt:
“Die Wahrscheinlichkeit, dass Gott nicht existiert, ist doch nicht geringer als die Wahrscheinlichkeit, dass der gesamte Kosmos nach unseren wissenschaftlichen Erklärungen entstehen konnte. Das Leben ist ein gewaltiges Wunder, wir nähern uns wissenschaftlich den Erklärungen an, aber eine Frage bleibt doch immer bestehen: Warum das alles? Hier glaube ich an Gott!”Nachzulesen hier:
http://www.cicero.de/97.php?ress_id=6&item=2223Ich hoffe, dass diejenigen hier, die immer wieder schreiben, wie “schlau” und “denkend” sie doch sind, weil sie Gott für überholt halten demnächst etwas vorsichtiger mit diesen Äußerungen sind. Oder anders ausgedrückt: Ich fühle mich als Christ (und Naturwissenschaftler) in bester Gesellschaft mit den beiden Nobelpreisträgern.
Viele Grüße, Christian.
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@christian: Ich kann Dir nur wenig widersprechen.
Du hast natürlich bei der Trennung von Wissenschaft (“wie”- und “was”-Fragen) und der Religion (“Warum”-Fragen) völlig recht. Allerdings beschäftigt sich auch die Philosophie mit den gleichen “Warum”-Fragen. Auch dafür “brauche” ich also keine Religion. Aber ehrlich gesagt, sind mir die “Warum”-Fragen auch ziemlich egal, eben weil sie philosophisch sind und es somit keine “wahren Antworten” gibt (wie in der Wissenschaft), sondern lediglich viele verschiedene Meinungen.Ich sehe auch an Deinem Kommentar zum fundamentalen Kreationismus, dass Du eben kein Fundamentalist bist, was ich natürlich gut finde.
Dass es Wissenschaftler gibt (auch Nobelpreisträger), die an Gott glauben, bestreitet niemand, allerdings sind sie in der Minderheit (und sollte das nun hier bestritten werden, dann füge ich eben noch hinzu :”Auf jeden Fall ist der prozentuale Anteil von Atheisten unter den Nobelpreisträgern sehr viel höher, als in der Gesamtbevölkerung”). Wer also als Argument für den Glauben gläubige Nobelpreisträger aufführt, darf die vielen “ungläubigen” Nobelpreisträger nicht unter den Tisch fallen lassen.
Generell kannst Du hier in älteren Beiträgen von mir nachlesen, dass ich kein Problem habe, mit Menschen, die glauben. Allerdings habe ich ein Problem, wenn sie anfangen zu missionieren. Und ich sehe eben eine große Gefahr im Glauben, denn er führt oft zu Fanatismus und damit zu Leid. Beispiele gibt es genug: die Ausbreitung des Islams bis nach Spanien im Mittelalter, die Kreuzzüge im Mittelalter, der 30-jährige Krieg (immerhin der schlimmste Krieg der Menschheitsgeschichte bis 1914) war ein reiner Glaubenskrieg, oder die von ihren geistlichen Führern angestifteten moslemischen Selbstmordattentäter, die im Namen ihres Glaubens sich und andere töten. Das sind nur wenige Beispiele, und jetzt kann man mir entgegen halten, dass dies Entgleisungen sind oder dass der Glaube in solchen Fällen mißbraucht wird. Das änder aber nichts daran, dass es passiert (ist) und dass es weiterhin passiert. Der Atheismus birgt eine solche Gefahr nicht in sich. Niemand kann mir einen Krieg nennen, der wegen des Atheismus geführt wurde, so etwas gab es nämlich nicht
Und bitte, lass niemanden nun den 2. Weltkrieg als Gegenbeispiel nennen. Das stimmt nämlich nicht, denn 1. war Hitler (im Gegensatz zu Stalin) kein Atheist und 2. war der Kriegsgrund nicht der Atheismus, sondern eine kranke Ideologie, die ein ganzes Volk mit den Mitteln des Glaubens an die Überlegenheit der “Rasse”, des Glaubens an einen Führer, des Glaubens an eine Ideologie fanatsisierte. Bei Bedarf erkläre ich dies gerne näher, aber das meine ich, wenn ich von der Gefahr spreche, die ich im Glauben sehe. Und noch eins, bevor es jemand falsch versteht: Ich setze damit nicht Religionen und Nationalsozialismus auf die gleiche Stufe, sondern warne nur vor der Gefahr, die der Glaube an irgendetwas immer in sich birgt, wenn er fanatisiert wird. Während es keinen einzigen Atheisten gibt, der sich für seinen Atheismus in die Luft sprengt, gibt Selbstmord für die Religion – meist verbunden mit der Tötung anders- oder ungläubiger bei allen Religionen.
Wie gesagt, nichts gegen “gemäßigte Christen” wie Dich, aber es geht in meinen Augen eben auch Gefahr vom Glauben aus, gerade wenn die Gläubigen auch noch nur wenig Bildung haben.
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Hey leute ich bin kein Atheist und kein Agnostiker ich bin nicht gläubig – was bin ich? Ich bezeichne mich als Mensch der lebt und i-wann stribt .. und fertig is es ?! is des die richtige einstellung ? ..
Noch was meine (beste) Freundin hat was gegen Homosexulelle unser (Ethikthema) sie sagt gott hat uns geschaffen das männer frauen und umgekehrt lieben. ich hätt ihr gern eine gegeben aber naja .. was sagt ihr dazu ?
bye .. -
@Unbekannte
Ich weiß nicht, was Du bist. Aber wenn weder an Religionen glaubst, noch an andere übernatürliche Dinge und nicht abergläubisch bist, dann bist wohl der Definition nach Atheistin.
Was soll man zu dem Homosexualitätsthema sagen? Die religiöse Begründung halte ich für Quatsch. Man kann biologisch argumentieren und sagen, dies sei eine Fehlfunktion, da sie dazu führt, dass wir unseren biologischen Zweck (Nachwuchs erzeugen) nicht erfüllen.
Ich persönlich hab nichts gegen Homosexuelle, aber ich denke, sie sollten ihren Neigungen zu Hause nachgehen, denn ich finde zB abstoßend, dabei zuzusehen, wie sich 2 Männer küssen. Sorry, ist nun mal so. Aber das ist meine Privatmeinung, da kann jeder anders drüber denken. -
@Unbekannte Nachtrag: Ob “des die richtige Einstellung” ist, musst Du wohl oder übel mit Dir selbst ausmachen. Ich finde sie richtig, aber wer bin ich schon, dass ich mir ein Urteil über Dich erlauben kann?
Und “ihr eine zu geben” ist falsch. “Worte sind die Waffen der Intelligenten”, “Schläge sind die Waffen derer, deren Intellekt nicht ausreicht, den eigenen Standpunkt zu erklären”! Dies solltest Du im Alltag beherzen, denn die Frage ist, was willst Du erreichen? Willst Du, dass sie sauer auf Dich ist, Dich für primitiv hält? Dann hau ihr eine.
Willst Du, dass sie Dich, Deine Meinung, Deinen Intellekt akzeptiert? Und vielleicht sogar irgendwann von Dir überzeugt werden kann? Dann argumentiere! -
Super Seite…ich bin derselben Meinung, dass es keinen Gott gibt..es ist eben so und ich bin keiner von den Leuten die sich mit irgendeinem scheiß zutrichtern lassen^^
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@Tom:was ist übernatürlich?Ist leibe etwas übernatürliches weil wir es nicht sehen???
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ich meinte natürlich liebe
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Gib mir bitte zunächst deine definition von übernatürlichen und dann können wir weiter diskutieren
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@Christian: Liebe ist nichts übernatürliches. Liebe ist – wissenschaftlich gesprochen – ein Prozess, der evolutionsbedingt Vorteile gebracht hat. Er sorgte dafür, dass Eltern idR lange genug zusammenbleiben, um ein Kind großzuziehen, denn menschliche Kinder sind im Gegensatz zu vielen Tieren allein nicht lebensfähig. Liebe zu Mitmenschen spielte eine wichtige Rolle bei der Bildung von Gruppen, die ebenfalls für das Überleben notwendig waren. Chemisch gesehen ist Liebe eine Ausschüttung von Hormonen und Chemikalien im Gehirn.
Zu Deiner Frage, wie ich übernatürlich definiere, hier ein Auszug von Wikipedia (vollständige Definition bei Wikipedia und “übermatürliches”):
In der Protestantischen Theologie nach Julius Wegscheider “die Denkart, nach welcher man eine von Gott unmittelbar und übernatürlich mitgeteilte Erkenntnis glaubt, die als solche schlechthin über die Vernunft erhaben ist”, wozu auch der Glaube an eine übernatürliche Offenbarung gehört. In der Begründung wird an dieser Stelle dann gern auf Immanuel Kant verwiesen, der der menschlichen Vernunft die Möglichkeit abspricht, bezüglich der Mitteilung Gottes zu Erkenntnissen zu gelangen. Christus wird hiernach als der Garant der göttlichen Autorität der Schrift gesehen, die aber dennoch im rationalistischen Sinn ausgelegt wird. -
Zwar ist Gott etwas übernatürliches aber uch ein Mensch und ist etwa ein Mensch etwas übernatürliches???
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Gott ist kein Mensch, nicht mal Theologen lehren so was. Gott schickte seinen Sohn in Menschengestalt zu den Menschen, das ist nach diese Lehre alles.
Im übrigen, wenn er ein Mensch ist, dann stell ihn mir doch einfach mal vor… -
tut mir leid aber da liegst du falsch.es heißt in der bibel,dass jesus christus der menschen sohn ist.Er wurde geboren wie ein mensch.dann stell ich dir mal ein paar fragen:kann ein gott bluten oder schmerzen empfinden?Kann ein Gott der unsterblich ist sterben?Nein,dass kann noch nicht einmal ein gott in menschengestalt!das kann nur etwas menschliches(natürlich können das tiere auch aber in dieser frage musst du es anders betrachten)Es steht auch in der bibel gott ist zu fleisch geworden deutet dies alles nicht daraufhin,dass gott nicht auch mensch war?
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hier zum beispiel ein zitat für dich aus der bibel!
Jesus war ganz Mensch, mit menschlichen Eigenschaften wie Hunger, Durst, Müdigkeit und Trauer. Gleichzeitig war er aber auch Gott. Deshalb ist in seinem Reden und Handeln Gott, der Vater, erkennbar. Letztlich können wir diese Wunder nicht erklären, sondern nur im Glauben annehmen (Joh. 14,11.20). die ságt zwar er war gott aber auch mensch mit eben menschlichen eigenschaften.
Bitte nenne mir die theologen von denen du eben gesprochen hast! -
Naja, was ich von den Texten der Bibel halte, habe ich hinlänglich schon hier diskutiert. Bloß weil irgendwer etwas aufgeschrieben hat, was vorher fast 100 Jahre an Lagerfeuern von Mund zu Mund weitergegeben wurde, nehm ich es nicht für bare Münze. Beschäftige Dich mal mit der Bibelentstehung (wann sind die Evanglien entstanden? Wieviele Evangelien gab es ursprünglich? Warum sind gerade die Texte in der Bibel, die heute eben drin sind? Wer hat die Texte ausgewählt? etc). Dazu findest Du hier auf der Seite eine Menge interessannter Kommentare und Diskussionen mit Christen.
Nun zu Deinen Zitaten: “kann ein gott bluten oder schmerzen empfinden?” Natürlich kann er. Er ist doch nach Eurer Lehre allmächtig, dh er kann alles, also bei Bedarf auch das. “Kann ein Gott der unsterblich ist sterben?” Nein, aber Gott ist ja auch nicht gestorben, er ist ja noch da (behauptest Du). Und Jesus ist auch nicht gestorben (sterben ist endgültig, danach ist in dieser Welt Schluß), Jesus ist lediglich für 3 Tage “tot” gewesen und dann wieder auferstanden. Das ist doch kein Sterben! Das können viele Wachkomapatienten auch (was hier so ironisch klingt ist übrigens ernst gemeint: Wenn im Altertum ein Mensch in ein Wachkoma gefallen ist und später wieder aufwachte, dann war das für die Menschen ein Wunder. Und zwar nur aus einem Grund: Es gab noch keine Ärzte, die ihnen erklären konnten, was ein Wachkoma ist).
Ich brauche Dir keinen Theologen zu nennen, denn Du hast es ja selbst eben schon korrigiert. Du sagtest zuerst, dass Gott auch Mensch ist und das behauptet niemand. Dass er laut theologischer Lehre in Form von Jesus auch Mensch war , habe ich doch gar nicht bestritten.
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es hat überhaupt nichts zu tun damit wann die evangelien entstanden sind und wer sie ausgesucht hat!du hast gesagt kein theologe lehrt so aber wenn es so in der bibel(=christliche Lehre) steht kann ein theologe nicht anders lehren also ist es völlig egal wann die evangelien enstanden sind! also so kannst du nicht argumentiern.
Und außerdem ist Gott zwar da aber er ist vorher gestorben.Es heißt auch vom dritten tage auferstanden von den TOTEN.Jesus hat den tod besiegt und ist auferstanden,aber um auferstehen zu können muss er vorher tot gewesen sein,wenn man rational denkt.
und zum dritten punkt:oh das war ein missgeschick ich meinte natürlich IST,denn auch in´der bibel steht:er sitzt heut zu rechten gottes seines herrn,um zu richten die lebenden und die toten. -
Es hat sehr viel damit zu tun, wann und wie die Evangelien entstanden sind! Wenn heute jemand einen Text aufschreibt, dann ist er kein Evangelium. Wenn dies aber nur lange genug her ist, kann es ein Evangelium werden. Man darf nicht vergessen, dass es ursprünglich mindestens 10 Evangelien gab und dass die Bibel in ihrer heutigen Form auf einer Versammlung (Konzil der kath. – und damit damals noch einzigen – Kirche) entstanden ist. Da haben sich Männer einige Jahrhunderte nach Jesu Tod zusammengesetzt und einfach beschlossen, welche alten Texte denn nun das “Heilige Buch” bilden sollen. Somit ist die Bibel strenggenommen nicht Gottes Wort, sondern eine von einigen Männern relativ willkürlich zusammengeschusterte Sammlung altertümlicher Schriften. Nichts, was ich als heilig bezeichnen würde…
Und dann sagst Du etwas aus meiner Sicht sehr witziges: “um auferstehen zu können muss er vorher tot gewesen sein,wenn man rational denkt.” Das hat doch mit rationalem Denken nichts zu tun! Wenn man rational denkt, dann gibt es nur ein Ergebnis: Niemand kann 3 Tage seinem Tod auferstehen! Nach 3 Tagen in der Hitze dort in Israel stinkt der Körper und ist voll mit Maden. Wenn ich Dir erzähle, dass mein Opa 3 Tage nach seinem Tod aus seinem Sarg im Leichenschauhaus geklettert ist, zu uns kam und dann direkt (körperlich) in den Himmel gefahren ist, dann hältst Du mich doch für plem-plem! Und wenn zu allem Überfluß auch noch tatsächlich seine Leiche fehlt, dann bekomme ich eine Anzeige wg Leichenschädnung und Störung der Totenruhe. Und am Ende kann ich froh sein, wenn ich mit der Geschichte nicht die Geschlossene Abteilung der Stästischen Psychiatrie komme. Von daher kann das ja gerne in der Bibel geschrieben stehen, aber ich halte es für Unfug. Sorry.
Zum 3.: Du glaubst tatsächlich an das Paradies, wo Gott und Jesus personifiziert nebeneinander auf zwei großen Stühlen sitzen und richten? Ich kann mir das gar nicht vorstellen… Dann muss Jesus aber der einizige “Fleischliche” da oben sein, denn wir anderen verwesen ja fröhlich auf dem nächsten Friedhof und kommen bestenfalls als Seele (an die ich natürlich auch nicht glaube) dahin.
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ich muss zwar jetzt weg will aber noch etwas zu dempunkt auferstehen sagen:Jesus war Mensch und GOTT und dann kann er auferstehen und au´ßerdem muss ein leichnam nicht so sehr nach 3 tagen stinken,denn jesus wurde mit oel und balsam eingerieben und dann in kostbare leintücher geickelt,ob man dann wirklich so abscheulich stinkt weiß ich nicht bin noch nie gestoorben und wieder auferstanden
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so ich muss jetzt leider werde mich später noch darüber mit dir unterhalten es macht übrigens sehr viel spaß,obwohl ich weiß´,dass wir nie auf einen gemeinsamen nenner kommen,da du überzeugter atheist bist und ich überzeugter christ bin.
tschööö. -
Wie sehr er nach 3 Tagen stinkt, war nicht die wichtige Frage. Wichtig war der kleine Widerspruch. Du redest zuerst davon, dass jemand nach 3 Tagen Todsein wieder aufsteht und im gleichen Satz auch von rationalem Denken. Bei allem Verständnis, aber zu behaupten, dass jemand von den Toten wieder aufwacht und dann im gleichen Atemzug von rationalem Denken zu sprechen das geht gar nicht! Streich mal für einen Moment Jesus bei dieser Sache aus Deinem Kopf (wenn Du das kannst) und lies das, was ich über meinen aufstehenden Opa geschrieben habe. Wenn Du für einen Moment den Bezug zu Deinem Glauben streichst und ganz objektiv nur mein Beispiel liest (ohne es in Bezug zu Jesus zu setzen), verstehst vielleicht, was ich meine. Wenn Du den Bezug zum Glauben nicht streichen kannst, wirst Du es vielleicht gar nicht verstehen. Aber es ist völlig egal, in wieviel Öl und Leinen man eine Leiche packt, sie beginnt sofort nach dem Tod zu verfallen und zu gammeln. Nur Mumifizierung kann das verhindern, aber dazu braucht es mehr als ein paar Liter Öl und Leinentücher. Egal, wie gammelig die Leiche also ist, es völlig irrational, zu behaupten ein Toter könne wieder aufstehen.
Wir kommen vielleicht auf einen einzigen gemeinsamen Nenner. Luther (und auch viele andere Theologen vor und nach ihm) sagte mal: “Die Vernunft ist der Feind des Glaubens” und dann rief er dazu auf, die Vernunft zu bekämpfen und den heiligen Schriften zu glauben, sie nicht zu hinterfragen. Das war im Mittelalter eine sehr löbliche Einstellung. Damals galt es als gut, blindes Gottvertrauen zu haben. Es galt als schlecht allzu viele Fragen zu stellen. Und Luther hat es vollkommen richtig erkannt: Wer mit objektiver Vernunft an den Glauben herangeht, der wird zweifeln. Es wimmelt in der Bibel von Widersprüchen (kein Wunder, bei einer von Diletanten zusammengeschusterten Textsammlung, da lassen sich Widersprüche und Fehler gar nicht vermeiden), aber auch die Theologie hält der Vernunft nicht stand.
Die Theologie funktioniert nur, wenn ich vorher der Grundannahme zustimme, es gäbe einen Gott. Denn mit seiner “Allmacht” sind anschließend alle Unsinnigkeiten und Widersprüche erklärbar. Wenn ich Gott nicht anerkenne, ist alles weitere leider Quatsch, zB Auferstehen oder das Teilen eines Meeres, sprechende und gleichzeitig brennende Büsche, etc. Das teilen eines Meeres erinnert mich an Star Wars: das könnte Obi Wan auch leisten. Ja, die Theologie ist wie Star Wars: Wenn ich voraussetze, dass es die Macht gibt, dann ist alles andere ganz logisch: Yodas Fähigkeiten, der Kampf der dunklen gegen die helle Seite der Macht. Aber wehe ich bezweifle, dass es die Macht gibt! Dann werden die 6 Filme zu ca 15 Stunden gequirltem Schwachsinn! Nur am Rande: ich bin ein großer Star Wars Fan und wenn ich die Filme sehe, dann setze ich natürlich voraus, dass es die Macht gibt. Aber wenn der Film zu Ende ist, ist es auch mit der Macht wieder vorbei. Auch ein Atheist kann an sowas sehr viel Spaß haben, aber er läßt es da, wo es hingehört: Im Reich der Phantasie und Unterhaltung. Und nimmt es nicht mit ins reale Leben.
Aber zurück zu Luther: Er sagte wörtlich: “Die Vernunft ist das größte Hindernis in Bezug auf den Glauben, weil alles göttliche ihr ungereimt zu sein scheint, dass ich nicht sage dummes Teug”. Und später fügt er hinzu: “Wer ein Christ sein will, der steche seiner Vernunft die Augen aus!”
Können wir uns darauf einigen? Dass Vernunft und Glauben nicht zusammenpassen? Das Glaube also irrational ist? Oder widersprichst Du Luther und all den anderen Theologen, die sich sinngemäß genauso geäußert haben?
Zum Schluß noch etwas anderes. Wenn es Dich ärgert, dass ich mit so “abwertenden” Ausdrücken über den Glauben spreche, hier mal ein augenzwinkernder Kommentar des großartigen (Atheisten) Douglas Adams: “Die Tatsache, dass wir am Boden eines Gravitationsschachts, auf der Oberfläche eines von einer Gashülle umgebenen Planeten leben, der sich um einen 90 Millionen Meilen entfernten atomaren Feuerball dreht, und das für normal halten, deutet zweifellos darauf hin, wie schräg unsere Perspektive manchmal ist”
Es macht mir einfach Spaß, die einfachen und alltäglichen Dinge des Lebens (und Glaubens), mal in anderen Worten wiederzugeben. Dabei wird der Sinn nicht verändert, aber vielleicht ein wenig an der Perspektive der Betrachtung gerüttelt
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ich verstehe was du mit dem Glauben sagen willst(mit deinem Opa)und ich bin auch nicht so vernarrt,dass ich den glauben nicht wegdenken könnte.Aber du schilderst die Zweifel die viele schildern.Es ist einfach nur menschlich an dinge zu zweifeln,die man nicht sieht oder die zu hoch für uns menschen sind,dass wir sie nicht verstehen,deshalb ist glaube so komplex,verstehst du.Da du nicht an gott glaubst ist es für dich völlig irrational,dass ein Mensch wieder von den toten auferstehen kann.Aber für einen wie mich,der an diese Sache glaubt ist es nicht irrational,denn jesus war ja nicht nur mensch, wie wir ja letzens gesagt haben, er war auch Gott zugleich und ich bin fest davon überzeugt,dass der Gott an den ich glaube allmächtig ist und somit auferstehen kann.Weil ich glaube finde ich das so nicht irrational,aber ich kann natürlich verstehen,dass die die nicht daran glauben sagen,dass das alles ein bisschen durchgeknallt ist.
Luther hat völlig recht.du würdest mich jetzt wohl für blöd halten aber es ist so.vernünftig wäre zum beispiel wenn man etwas sieht und sagt es ist da,dies ist vernünftig und rational(=stark vereinfacht).wenn man vernunft und rationales denken so sieht hat das natürlich nicht viel mit dem glauben zu tun.aber das ist wieder die schwierigkeit der menschen.Sie müssen immer alles kontrollieren.Genauso ist es auch mit vertrauen.Es fällt vielen Menschen,wenn nicht sogar allen schwer zu vertrauen,weil wenn sie verrtrauen müssten die dinge nicht mehr selbst in der hand hätten und sie können sie nicht mehr kontrollieren-ganz einfach.und deshalb ist der glaube so komplex,du musst gott vertrauen und ich denke viele haben damit ein problem.Und deshalb ist es für menschen unvernünftig und irrational an dinge zu glauben,die man auf den ersten blick nicht sehen kann,aber da ich glaube weiß ich,dass man manchmal mehrmals hingucken muss um gott zu sehen und das man dazu nicht unbedingt die augen benutzen muss.
Und mit den wundern (das überwassergehen und so) ich glaube du kannst nicht sagen,dass das irrational ist dazu bist du nicht fähig,denn um die bibel zu verstehen und richtig zu deuten muss man sie studieren-es ist sogar ein eigenes fach an der uni-also galube ich nicht,dass du in der lage bist über diese dinge zu urteilen
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viele menschen halten ja auch vertrauen für unvernünftig oder irrational und da dies in meinen augen nicht so ist ist also mein glaube(=vertrauen an gott) auch nicht unvernünftig und irrational
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Wir kommen uns näher. Wenn wir uns halbwegs einig sind, dass Glaube und Vernunft in einem gewissen Konflikt zueinander stehen, ist viel gewonnen. Und ich ziehe vor Dir den Hut, dass Du es akzeptierst, dass Dein Glauben eben nicht vernünftig im eigentlichen Sinne des Wortes ist (auch wenn Du ihn natürlich für Dich selbst sehr vernünftig finden kannst).
Ich halte den Vergleich mit dem Vertrauen nur für bedingt brauchbar, denn alle Fragen zum Thema “Einem Menschen vertrauen” sind sehr individuell und es geht tief in die Psychologie, warum und wann der einzelne einem anderen vertraut. Aber es ist doch ein Unterschied, ob ich einem Menschen vertraue oder Gott. Der Mensch ist hier und ich merke es, wenn er mein Vertrauen enttäuscht. Wie ist das denn mit Gott? Was erzählst Du denn einem gläubigen Christen, der bei den Nazis ins KZ kam, seine ganze Familie verlor, etc? Für so einen Menschen hat sich das Gottvertrauen nicht gerade ausgezahlt, wenn Gott so etwas zugelassen hat, oder?
Was die Wunder angeht: Ich kann sehr wohl sagen, dass es irrational ist. Da brauch ich kein Fach an der Uni zu belegen, um zu sagen: Die Gesetze der Physik gelten und übers Wasser kann man nicht gehen. Da muss man auch die Bibel nicht deuten können, einfaches Lesen-Können reicht völlig: Entweder er ist – laut Bibel – übers Wasser gelaufen, oder nicht. Ganz einfach. Und ich sage dazu: Quatsch. Denn ich wiederhole einen weiteren Unterschied zwischen uns beiden:
Für mich ist es völlig unerheblich, was in der Bibel steht! Für mich ist die Bibel eine Sammlung von Texten, die – bevor sie aufgeschrieben wurden – mindestens Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte oder Jahrhunderte mündlich überliefert wurden. Kennst Du das Spiel Stille Post? Genauso lief es auch mit diesen Texten. Und nachdem die Texte nun von irgendwem aufgeschrieben worden sind, fand eine kleine Versammlung statt und einige Männer haben ziemlich willkürlich Texte ausgewählt und zum “Heiligen Buch” erklärt. Damit ist die Bibel (selbst wenn es einen Gott geben sollte) ganz sicher nicht das “Wort Gottes”, sondern eine von abergläubischen und nach heutigem Verständnis ungebildeten Menschen der Antike zusammengestellte Sammlung einander teilweise widersprechender Texte. Für mich nicht heilig. Und deshalb kann ich es auch nicht als Argument annehmen , wenn jemand sagt: “Steht so in der Bibel, darum ist es so” Das ist kein Argument, sondern ein Denkverbot. Bloß weil irgendwer mal irgendwas geschrieben hat, ist es noch lange nicht wahr.Und meine letzte Anmerkung: Ich halte Vertrauen zu Menschen nicht irrational, sondern sogar für notwendig. Der Mensch ist genetisch ein Rudeltier und als solches auch psychisch darauf angewiesen, dass er jemandem vertrauen kann. Vertrauen an Gott halte ich – keine Überraschung – aber für irrational. Es ist ein Unterschied, ob ich einem vorhandenen Menschen vetraue oder einem besten Falles vielleicht existenten göttlichen Wesen.
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Gut.Ich glaube auch,dass wir uns näher kommen.Also:das Beispiel mit den Nazis, es ist nun mal so,dass Gott den menschen den freien willen gegeben hat und sich nicht mehr in die bezeihungen einmischt.Man kann gott vieles anvertrauen,fragen oder um verzeihung bitten aber Gott greift in das Handeln der menschheit nicht mehr ein,sonst hätte keiner einen freien Willen und die menschen hätten keine fehler mehr sondern wären perfekt,weil gott alles lenken und leiten würde und so ist es eben nicht also kann man das beispiel mit den nazis nicht als vertrauensbruch gottes gegenüber seinen anhänger gelten lassen,denn gott verspricht keinen etwas,er hat nicht versprochen,dass es keinen krieg geben würde er hat nicht versprochen,dass es kein leid geben würde,keine schmerzen, also, kann man hier von einen vertrauensbruch reden?Ich denke nicht.Und ich glaube nicht,dass du früh genug erkennst,dass ein mensch dein vertauen missbraucht,weil menschen unlesbar sind unsere Fehler machen es irgendjemanden,sei es ein computer oder so, so schwer uns zu durchschauen und zu lesen oder irgendwelche prognosen über uns aufzustellen das geht nur mit etwas vorhersehbaren also mit perfekten ablauf der sich immer wiederhohlt,aber so sind wir ja nicht,wie du weißt!
zu deinem nächsten punkt:so tom du hast gesagt übers wasser kann man nicht gehen,aber du hast auch gesagt ein gott,wenn es einen gäbe, könnte alles,sogar schmerzen empfinden wenn er möchte,also demnach auch übers wasser gehen und worauf ich eigentlich hinaus wollte ist,dass einfaches lesen bei so einem komplexen thema nicht einfach ausreicht z.B hat mein reli-lehrer gesagt manche wunder wären bilder,wie eine art symbolik,und es wäre schwer zu erkennen was dahinter stecken würde,also reicht simples durchlesen meiner meinung nach nicht aus,um die bibel zu verstehen.
Und nun noch etwas:ich habe nur textstellen aus der bibel genannt weil du bei einem kommentar gesagt hast(ich glaube wir haben darüber diskutiert,ob Gott auch mensch ist),dass es theologen nicht so lehren und deshalb habe ich textstellen aus der bibel gewählt,weil sie die christliche lehre beinhaltet uns so theologen nicht anders lehren können(ich hoffe du verstehst jetzt was ich meine?!)
Und noch etwas zu deinem argument,dass vertrauen nicht irrational ist,weil der mensch es brauch,da er ja ein rudeltier ist.tom, der mensch ist nicht mehr das was er mal war, ich glaube nicht mehr,dass dieses rudeltier-verhalten noch so stark in der psyche des heutigen menschen verankert ist,früher bei den höhlenmenschen schon eher,aber heute zählen viel stärkere faktoren, die es damals ganz sicher nicht gegeben hat!
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Also mal wieder das Thema “Gott gab uns einen freien Willen” (hatten wir hier schon mal, daher nur zusammenfassend: Wozu betest Du? Betest Du um eine Beförderung oder Gehaltserhöhung? Betest Du darum, dass Deine geliebte Dich auch lieben wird? Betest Du, dass ein Mensch dem Du weh getan hast, Dir verzeihst? Betest Du für den Frieden? Dann hab ich eine gute Nachricht: Du kannst Dir die Zeit in Zukunft sparen und etwas sinnvolleres machen. Denn all diese Dinge (und die meisten anderen, für die Gläubige beten) hängen nur davon ab, wie Menschen handeln und entscheiden. Wenn Gott da jedoch nicht eingreift, dann hat Dein Gebet keinen Einfluß darauf, ob Dein Chef Dich befördert oder Dir das Gehalt erhöht, es hat keinen Einfluß darauf, ob andere Dich lieben oder Dir verzeihen, auch das ist freier Wille und Gott mischt sich ja nicht ein, sagst Du. Das gilt dann erst recht für den Krieg. Gemacht von Menschen mit freiem Willen. Um den Frieden zu beten bringt also nichts…
Zweiter Punkt: Ja, die Bibel ist schon merkwürdig. Mal ist sie Gottes Wort und wir sollen sie wörtlich nehmen. Mal ist alles nur symbolisch und übertragend gemeint. Und meist ist ein Gemisch aus wörtlich zu nehmendem und übertragend zu verstehendem. Nur was wie zu nehmen ist, da gehen die Meinungen auseinander. Für mich sind das Schattendiskussionen, mit denen das Thema künstlich so lange verkompliziert wird, bis der Normalgläubige es nicht mehr versteht und damit auch keine nervigen Fragen mehr stellt, weil man ja “Fachmann” sein muss, um es zu verstehen. In Wirklichkeit ist es ganz einfach: Entweder, es waren Wunder und er ging wirklich übers Wasser. Oder eben nicht. Nur wenn er nicht übers Wasser ging, wo ist denn dann das Wunder, das übernatürliche, göttliche, ihn von den Menschen abhebende? Daher ist meine Position ganz simpel: Entweder Ihr und Euer Buch behauptet es waren “echte” Wunder (dann sag ich: “glaub ich nicht!”), oder es gab gar keine Wunder. Aber was ist dann das besondere an all dem, wenn es gar keine Wunder (übers Wasser laufen, 5000 Leute speisen, Auferstehen, etc) gab? Da bekommt der Ausdruck “Teufelskreis” eine ganz neue Bedeutung…
Zu den Bibelstellen: OK, verstanden und einverstanden
Zum Vertrauen: Doch, es ist noch so tief in uns. Diese Dinge sind nachweisbar genetisch angelegt. Und aus evolutionärer Sicht waren wir vor wenigen Minuten noch in der Höhle. Da hat sich in unserem Genom nichts verändert, in knapp 2000 Jahren. Diese Dinge sind noch in uns und werden es noch sehr lange sein. Die Verhaltensforschung, wie auch die Genetik weisen ständig in immer neuen Experimenten nach, wieviel von unserem Verhalten genetisch erklärbar ist. Das geht sehr einfach, man macht einfach Studien mit Menschen in der ganzen Welt und stellt fest, dass Menschen weltweit zB das gleiche schön und ästhetisch finden, dass die Moralvorstellungen völlig unabhängig von Religion oder Kultur des Probanten weltweit ziemlich identisch sind, dass Menschen überall gleichermaßen Hilfsbereit sind. Man findet sogar bei Tieren, die in Rudeln leben, selbstlose Hilfe. Damit läßt sich zB nachweisen, dass Hilfsbereitschaft keine menschliche Eigenschaft ist, sondern etwas, das dem Rudel und damit dem eigenen Nachwuchs hilft und schon bei Tieren vorhanden ist.
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Hallo an euch.
Ich bin Atheist und wohne in einem streng katholischen Wallfahrtsort.
Ich habe hier im Beitrag gelesen über die Diskussion über die Auferstehung jesus.
Ich finde es unrealistisch dass ein toter Mensch wieder lebendig wird.
Es wäre natürlich ein schönes Wunder, aber solange es nicht wissenschaftlich bewiesen ist, ist das unrealistisch mit der Auferstehung Jesus.
Dann finde ich es unrealistisch dass eine Frau schwanger wird und als Jungfrau Mutter ist.
Die Jungfrauengeburt ist genauso unrealistisch wie ein Auto dass ohne Reifen und Benzin fährt.Jesus hat niemals Wasser zu Wein verwandelt.
Das geht doch gar nicht.
Um Wein herzustellen, brauch man Früchte und das ganze Zubehör wie die Winzer.
Wasser kann man mit Apfelwein trinken als Weinschorle.Jesus war nicht Gott gleichzeitig.
Die Welt bzw. das Universum exestiert schon mehr als Milliarden von Jahren.
Warum soll dann plötzlich erst vor 2000 Jahren einen Gottessohn geben?
Das geht doch gar nicht.
Man mus es realistisch und naturwissenschaftlich sehen.
Es sind die Menschen die die Religion und Gott erfunden haben, weil sie noch keine Erklärung für das Leben und die Existenz des Universums haben.
Jesus konnte doch niemals auf Wasser laufen sondern eher im Wasser laufen.
Die Geschichte mit Adam und Eva mit der Schlange und dem Apfel sollte man nur symbolisch denken.
Eine schlange kann doch nicht sprechen.Ich wünsche jeden Mensch, egal ob er gläubig ist oder nicht, viel Liebe und dass sie mit ihrer Einstellung glücklich sind.
Ich freue mich natürlich auch für die gläubigen, wenn sie daran halt finden.
Das ist jedem sein gutes Recht.Religion ist im Leben nicht so wichtig, sondern viel wichtiger ist das miteinander in Frieden und Liebe zu leben.
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du hast recht
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Hallo,
ich bin Atheistin und freue mich Gleichgesinnte zu treffen. Ich habe mich nicht übermässig viel mit diesem Thema beschäftigt, aber schon als Kind habe ich keinem diese Story abgekauft. Im Religionsunterricht habe ich eine Erklärung verlangt, wieso in der Bibel die Dinosaurier nicht erwähnt werden und der Lehrer ist richtig wütend geworden ( was für ein Spass ).
Ich bin ein toleranter Mensch und versuche die Religiösität anderer zu respektieren und zu ignorieren. Aber gelegentlich wird einem auch mal eine Diskussion aufgezwungen. In solchen Augenblicken habe ich das Gefühl von Irren ( sorry ) umgeben zu sein und würge das Gespräch sehr schnell ab.
Meine Schwester ist überzeugte evangelische Christin, aber solche Dinge wie Nächstenliebe, Demut, Kirchgänge usw. nimmt sie nicht so ernst. Und so sind die meisten ” Christen ” – völlig verlogen.
Ich habe mir auch über ID Gedanken gemacht. Eigentlich wäre es eine schöne Vorstellung, aber warum sollte es nicht so viele Zufälle geben. Das Universum ist doch so riesig, es gibt so viele Planeten wie wir es uns gar nicht vorstellen können. Warum sollte es nicht bei einem gerade mal alles gepasst haben ? ( Es gibt ja auch Lottogewinner . . . )
Ich denke, Religion gibt den Menschen Halt, Sicherheit und Beständigkeit. Gerade in schweren Zeiten finden viele Menschen zu ihrem Glauben. Und es hilft ihnen tatsächlich, das finde ich erstaunlich. Ich als Atheistin habe das nicht und brauche es auch nicht, weil ich von der Kraft in mir überzeugt bin.
LG
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Hallo Christiane.
Ich habe deinen Beitrag gelesen.
Ich denke da genauso wie du.
Das Universum könnte auch durch Zufall entstanden sein.
Das ist eben das Naturwunder.
Ich selbst verheimliche es meiner Familie dass ich Atheist bin.
Meine Eltern sind katholisch und glauben fest daran an Gott und Jesus.
Ich freue mich auch darüber dass meine Eltern daran halt finden und auch andere daran halt finden.
Ich möchte meinen Eltern nicht verletzen damit, wenn ich offen sage dass ich Atheist bin.
Ab und zu gehe ich trotzdem als Atheist nur aus folgendem Grund zur Kirche, damit es nicht auffällt.
es gibt bestimmt auch Atheisten die nur zur Kirche gehen , weil es die Eltern oder andere es wollen.
Es ist schwierig im Dorf.
Auch der Kirchenaustritt kann Probleme bereiten.
Man mus damit rechnen dass der Pfarrer vor der Haustüre steht und darüber reden will wegen den Kirchenaustritt.
Das Rathaus in der Stadt gibt den Kirchenaustritt dem Pfarramt weiter.
Dann erfährt es die Dorf/Kirchengemeinde.
Und jeder weiss dann dass ich ausgetreten bin.
Ich werde den Mut schon finden dass ich das überwinde und den Austritt aus der Kirche schaffe.
Ich wünsche euch allen und auch vor allem dir Christiane viel Kraft und genuss der Natur und Spass im Leben.
GLG Daniel -
Hallo Daniel, ehrlich gesagt schockiert mich Dein Beitrag. Wir hatten hier mal die Frage, wieviele Atheisten es gibt. Und dabei habe ich die Erhebungsmethoden generell angezweifelt, da nur nach der Religion gefragt wird. Und es werden dabei weder Agnostiker erfaßt, noch alle die Menschen, die vielleicht nicht an eine Religion glaubenden, aber dafür abergläubisch sind. Und ich habe eine These aufgestellt, die von den (gläubigen) Diskussionspartnern angezweifelt wurde: Ich habe mit Hinweis auf den Bibelgürtel der USA oder das streng katholische Polen auf den “sozialen Zwang” hingewiesen. Darauf, dass das Umfeld Atheisten nicht akzeptiert und das Atheisten nicht zu ihren Überzeugungen stehen können, da das für sie extreme soziale Probleme bringen würde.
Ich bin schockiert, dass es so was in so starker Form auch in Deutschland gibt. Ich kann Dir nur Mut zusprechen und Glück wünschen. Ich hoffe, Du kannst in dem ach so demokratischen und meinungsfreien Deutschland irgendwann zu Deiner Überzeugung offen stehen!
Viel Glück und bleib uns hier erhalten, ich würde es sehr interessant finden, mehr über Deine Situation zu erfahren!
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Hallo Daniel,
auch ich bin schockiert. Ich hätte das nicht für möglich gehalten. Ich wünsche Dir jedenfalls ganz viel Mut und Kraft, ob Du nun weiter heimlich Atheist bist oder Dich entscheidest auszutreten.
LG
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Hallo Tom und Christiane.
Ich bedanke mich so sehr für euch dass ihr mir mut macht.
Das finde ich wirklich Klasse dass man hier über den Atheismus offen darüber reden kann.
Ich fühle mich hier gut aufgehoben.
Bei You Tube im Videoportal gab es einen Beitrag über radikale Christen in Deutschland.
Letztes Jahr 2007 im Berliner Olympiastadion haben sich radikale christen versammelt.
Ich war total schockiert.
oder auch in den USA die Kinder zu fundamentalisten ausgebildet werden.
Da fehlen einen die Worte.
Auch das Kondomverbot in der Schleckerfiliale in Fulda hat mich sehr schockiert.
Das Gebäude der Schleckerfiliale gehört der Katholische Kirche.
Dann gab es noch den Karstattskandal in Lübeck.
Da hat eine Katholikin ein Parfum gesehen wo die Viva Madonna abgebildet war.
Sie hatte sich beschwert in der Filiale Karstatt.
Danach hatte Karstatt das Sortiment herausgenommen in allen Filialen in Deutschland.
Die Parfumfirma wo diese hergestellt wird, blieb auf ihre Kosten sitzen.
Schon übertrieben was die Kirchen sich so erlauben.
Ich finde es sehr schön dass es hier nette Menschen gibt die auch so denken wie ich.
Ich mag euch.
GLG Daniel -
Gib uns doch mal den Link von dem Video bei YouTube
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Hallo
Ich bin ja erst 13 und um aus der Kriche austreten zu können muss man 14 sein…geht das nicht schon jetzt?
Und was würde im Fall eines Austrits auf mich zukommen??
Muss ich mich dann dafür rechtfertigen oder so??
viele grüße christina -
Hallo Christina! Lange nichts von Dir gehört.
Zu Deiner Frage: Bist Du in der Kirche? Bist Du getauft? Wenn nicht, dann bist Du auch nicht in der Kirche. Der nächste Schritt ist die Bestätigung durch Kommunion oder Konfirmation.Die nächste Frage ist, ob Du diese Entscheidung alleine treffen kannst, oder ob bei Dir als Minderjährige nicht Deine Eltern da “die Hand drauf haben”. Das weiß ich nicht. Keine Ahnung, in welchem Alter man aus der Kirche selbständig austreten darf.
Rein juristisch musst Du Dich aber für einen Kirchenaustritt nicht rechtfertigen, die Entscheidung ist frei. Wie es moralisch aussieht, ob Dein Umfeld Dich zur Rede stellt, weiß ich nicht.
Wie wir bei Daniel gesehen haben, kann es in einem Dorf mit sehr gläubiger Bevölkerung schon so sein, dass da moralischer und sozialer Druck entsteht. Das heißt, diese Frage kannst Du nur selbst beantworten, denn von uns hier kennt niemand Dein Umfeld.
Daniel hat ja erzählt, dass das Rathaus die Info über Kirchenaustritte an den Pastor weitergibt. Das scheint mir auch legal zu sein, also kein Verstoß gegen den Datenschutz, denn die Kirche kann wohl das Recht beanspruchen, zu wissen, wer Mitglied bei ihr ist und wer nicht.
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Ok…danke…
Ja ich bin (leider) getauft und auch (leider zur Komunnion gegangen. Ich bereue das Heute sehr . Ja ich bin in der Kirche und gelte als Katholisch
aber das will ich auf keinen Fall sein und deshalb will ich so schnell wie möglich austreten….
...Noch eine Frage…hat hier schon jemand das Buch der Gotteswahn gelesen??Wenn ja…wie ist das so? -
Das Buch haben wohl alle hier gelesen!)))
Sehr gutes Buch, sehr empfehlenswert.
Wenn Du austreten willst, dann ruf doch mal in der Gemeinde oder in Stadtverwaltung an, sag, dass Du aus der Kirche austreten möchtest und sie sollen Dich zu der zuständigen Stelle verbinden. Da kannst Du dann fragen, was Du tun musst und wie alt Du sein musst, um aus der Kirche austreten zu können. -
Hallo Tom und alle anderen.
ich habe hier videolink von you tube über radikale christen.http://de.youtube.com/watch?v=2JAP9GsHpcg
http://de.youtube.com/watch?v=TWpnYL1Jc1s
http://de.youtube.com/watch?v=_pDMYP0FoFM&feature=related
http://de.youtube.com/watch?v=bnt0v8QX4bc&feature=related
http://de.youtube.com/watch?v=bnt0v8QX4bc&feature=related
http://de.youtube.com/watch?v=bnt0v8QX4bc&feature=relatedes hat mich schockiert.
ich habe den gotteswahn auch gelesen.
ist echt klasse das buch.
freue mich wieder von euch zu hören.
glg daniel -
Oh Mann, ist das krass!
Dass sowas nicht verboten wird! Wirklich schlimm! Die armen Menschen und erst recht die Kinder! -
Oh man ich dachte nie, dass es sowas schlimmes gibt…
Ich bin total schockiert…die armen Kinder…Ich frage mich, warum diese Leute sowas machen…:-(
Sind diese Camps überhaupt erlaubt?? -
In Amerika, dem Land der unbegrenzten Dummheiten, sind noch ganz andere Sachen erlaubt…
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Hallo Leute.
Es ist schon echt krass was da in denen Camps abgeht.
Das ist religiöser Kindesmissbrauch.
Ich habe hier noch ein paar videolinks von youtube.
http://de.youtube.com/watch?v=9cobjvNrqvM
http://de.youtube.com/watch?v=2cnmC7hf5Fg
http://de.youtube.com/watch?v=olrFMmZoOAU
http://de.youtube.com/watch?v=V-jGN-PZIFY
http://de.youtube.com/watch?v=Am6yqM53Djk
http://de.youtube.com/watch?v=XrkJ12QmDWA
http://de.youtube.com/watch?v=NT_WY_-1yOoIch hoffe euch gefallen die Videos
Schön dass man hier nicht alleine ist und mit euch sich gut unterhalten kann -
Was ist denn in Amerika noch erlaubt??
Also die Videos find ich (fast) alle gut…bis auf das mit dem “Falschen Heilland”...weil es für mich so rüberkommt, als ob die Band sich an Gott rächen will( Die reden in dem Lied ja irgendwie mit Gott)und da ein Gott ja garnicht existiert, kann man sich auch nicht an ihm rächen…aber es stimmt schon, dass die Aussagen der Kirche meistens nur leere Versprechungen sind…
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http://de.youtube.com/watch?v=sPqeRgDMXAY&feature=related
Den fand ich bei der Gelegenheit auch noch.
In USA sind auch zB sog. Bootcamps erlaubt, wo Kinder wie Elitesoldaten geschliffen werden. Und natürlich auch mit Gottesdienst etc.
Oder schau mal Nachrichten. In Amerika können sich gefährliche christliche Sekten auf ihren Grundstücken verschanzen und niemand stört sie von sich aus, egal, was da vorgeht, niemand kontrolliert das von sich aus.
Wie kann man Eltern erlauben, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten? Unabhängig von der Religion, niemand kann das Wissen haben, um Lehrer für 6 oder 10 Schulfächer zu ersetzen.
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