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	<title>Ich bin Atheist &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>und das ist auch gut so.</description>
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		<title>Tiere und Engel</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 08:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tiere sind Dinge, aber Engel gibt es. Genau. Warum tun sich Menschen &#8211; nicht nur Kardinäle, für die es sicher eine Berufsvoraussetzung ist &#8211; so schwer damit, sich als Tiere zu sehen? Ich fand das schon immer eine erhellende und gleichzeitig bescheiden machende Einsicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Tiere sind Dinge, aber Engel gibt es. <a href="http://quantinger.blogspot.com/2007/09/jemand-vs-etwas.html">Genau</a>.</p>
	<p>Warum tun sich Menschen  &#8211;  nicht nur Kardinäle, für die es sicher eine Berufsvoraussetzung ist  &#8211;  so schwer damit, sich als Tiere zu sehen? Ich fand das schon immer eine erhellende und gleichzeitig bescheiden machende Einsicht.</p>

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		<title>Robin Ince on Creationism</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2007 16:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(YouTube DirektForce, via)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KdocQHsPCNM"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/KdocQHsPCNM" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=KdocQHsPCNM">YouTube DirektForce</a>, <a href="http://scienceblogs.com/pharyngula/2007/03/the_history_of_creationist_tho.php">via</a>)</p>

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		<title>Konkordatslehrstühle</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 07:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass im Gesundheitswesen den Kirchen mit staatlichen Geldern viel unverdiente Macht geschenkt wird, ist bekannt. Dass das in einigen Fächern auch für Lehrstühle an Universitäten gilt, war mir neu und ich finde es skandalös für einen säkularen Staat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dass im Gesundheitswesen den Kirchen mit staatlichen Geldern viel unverdiente Macht geschenkt wird, ist <a href="http://jungle-world.com/seiten/2005/14/5264.php">bekannt</a>. Dass das in einigen Fächern auch <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24512/1.html">für Lehrstühle an Universitäten gilt</a>, war mir neu und ich finde es skandalös für einen säkularen Staat.</p>

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		<title>Jacob Bronowski &#8211; The Ascent of Man</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Oct 2006 09:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[(Youtube Direktlink) Eine kurze aber starke Szene aus der 70er Jahre Fernsehserie The Ascent of Man. Bronowski führt Auschwitz als Beispiel dafür an, was Menschen im Streben nach absolutem Wissen und mit dogmatischem Denken anrichten. Es ist nicht die Wissenschaft, die den Menschen entmenschlicht und zur Nummer macht. Im Gegenteil erlaubt nur die Abschaffung absoluter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8mIfatdNqBA"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8mIfatdNqBA" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
	<p>(<a href="http://youtube.com/watch?v=8mIfatdNqBA">Youtube Direktlink</a>)</p>
	<p>Eine kurze aber starke Szene aus der 70er Jahre Fernsehserie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Ascent_of_Man">The Ascent of Man</a>. Bronowski führt Auschwitz als Beispiel dafür an, was Menschen im Streben nach absolutem Wissen und mit dogmatischem Denken anrichten. Es ist nicht die Wissenschaft, die den Menschen entmenschlicht und zur Nummer macht. Im Gegenteil erlaubt nur die Abschaffung absoluter Wahrheiten ein dauerhaft vernünftiges Zusammenleben.</p>

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		<title>Dawkins Interview</title>
		<link>http://www.atheistundgut.de/2006/10/14/dawkins-interview/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Oct 2006 09:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe zwar nicht vor, diese Seite zum Dawkins Fanblog zu machen, aber was er in diesem Interview sagt, ist erneut lesenswert. Nicht nur wiederholt er einige seiner Argumente gegen Religion, sondern geht auch auf die Kritik von Wissenschaftskollegen ein, die ihm vorwerfen, der christlichen Rechten durch seine Haltung, dass Religion und Wissenschaft fundamental unvereinbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe zwar nicht vor, diese Seite zum <a href="http://www.atheistundgut.de/tag/dawkins">Dawkins</a> Fanblog zu machen, aber was er in <a href="http://www.salon.com/books/int/2006/10/13/dawkins/index.html">diesem Interview</a> sagt, ist erneut lesenswert. Nicht nur wiederholt er einige seiner Argumente gegen Religion, sondern geht auch auf die Kritik von Wissenschaftskollegen ein, die ihm vorwerfen, der christlichen Rechten durch seine Haltung, dass Religion und Wissenschaft fundamental unvereinbar seien, Argumentationshilfen zu liefern.</p>
	<p>Das Interview ist auf Englisch und man muß sich zuerst eine Werbung ansehen, bevor man zum ganzen Text kommt.</p>

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		<title>Renaissance der Religion</title>
		<link>http://www.atheistundgut.de/2006/07/22/renaissance-der-religion/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Jul 2006 12:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die SZ beschreibt in einem lesenswerten Artikel das Wiedererstarken von religiösem Dogma und den aktiv und erfolgreich geführten Kampf gegen Wissenschaft (Evolution) und aufgeklärtes Denken. Wirklich Neues erfährt man zwar nicht und in einigen Details könnte man widersprechen, dennoch ist es bei aller Kürze genug, sich erneut aufzuregen und an der Situation zu verzweifeln. Religion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die SZ <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/184/81103/print.html">beschreibt in einem lesenswerten Artikel</a> das Wiedererstarken von religiösem Dogma und den aktiv und erfolgreich geführten Kampf gegen Wissenschaft (Evolution) und aufgeklärtes Denken. Wirklich Neues erfährt man zwar nicht und in einigen Details könnte man widersprechen, dennoch ist es bei aller Kürze genug, sich erneut aufzuregen und an der Situation zu verzweifeln.</p>
	<blockquote>
		<p>Religion ist ein Beweis für die Schwäche des Menschen, kein Argument für die Existenz Gottes. Und dass die Renaissance des Glaubens die Welt zu einem schöneren Ort gemacht hat, wird ihm Ernst niemand behaupten.</p>
	</blockquote>
	<p>Zum Thema <em>Intelligentes Design</em>, dem leider nicht für alle lachhaften Versuch, göttliche Schöpfung mit Evolution zu vermischen, hat Spreeblick <a href="http://www.spreeblick.com/2006/07/21/tanz-der-intelligenz/">etwas Musik ausgegraben</a> und verlinkt auch ein <a href="http://www.netzeitung.de/voiceofgermany/373662.html">Interview mit einem Biologen</a>, die Lage recht nüchtern analysiert und dem nur zuzustimmen ist, wenn er sagt:</p>
	<blockquote>
		<p>Zum Glück gibt es viele vernünftige Menschen, die versuchen, dem ganzen Spuk auf alle möglichen Arten ein Ende zu bereiten: wissenschaftlich, juristisch, weltanschaulich, satirisch.</p>
	</blockquote>

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		<title>Die Wurzel allen Übels: Religion</title>
		<link>http://www.atheistundgut.de/2006/06/20/die-wurzel-allen-uebels-religion/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jun 2006 08:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Richard Dawkins ist Evolutionsbiologe und unter anderem durch populärwissenschaftliche Bücher (&#8220;Das egoistische Gen&#8221;) bekannt. In einer TV-Serie für das britische Fernsehen mit dem Titel The Root of All Evil? greift er das grundlegende Problem auf, das alle Religionen gemein haben: Sie verhindern kritisches Denken und Vernunft. Ich stimme völlig mit ihm darin überein, dass Religion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dawkins">Richard Dawkins</a> ist Evolutionsbiologe und unter anderem durch populärwissenschaftliche Bücher (&#8220;Das egoistische Gen&#8221;) bekannt. In einer TV-Serie für das britische Fernsehen mit dem Titel <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Root_of_All_Evil%3F">The Root of All Evil?</a> greift er das grundlegende Problem auf, das alle Religionen gemein haben: Sie verhindern kritisches Denken und Vernunft.</p>
	<p>Ich stimme völlig mit ihm darin überein, dass Religion und Wissenschaft einander gegenüber stehen und dass es Unsinn ist zu behaupten, dass sie nebeneinander existieren können oder sogar miteinander vereinbar sind. Die beiden bisherigen Abschnitte der Serie finden sich auf Google Video und sind ein echtes Muss: 
	<ul>
		<li><a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6193866746249268230">The God Delusion</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li><a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-8239331458224461127">The Virus of Faith</a></p>
	<p>(via <a href="http://scienceblogs.com/pharyngula/2006/06/fear_of_the_godless.php">Pharyngula</a>)</p>

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		<title>Die Templeton Foundation</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jun 2006 11:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ZEIT hatte neulich einen Artikel über die Templeton Foundation, eine finanziell sehr gut ausgestattete Organisation, die versucht, die Grenzen zwischen Wissenschaft und Spiritualität aufzuweichen. Ich finde, dass es eine sehr bedenkliche Entwicklung ist, dass Wissenschaft nicht mehr als Gegenpol zu Aberglaube, Religion und Spiritualismus gesehen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die ZEIT hatte neulich einen <a href="http://www.zeit.de/2006/19/templeton1_xml?page=all">Artikel über die Templeton Foundation</a>, eine finanziell sehr gut ausgestattete Organisation, die versucht, die Grenzen zwischen Wissenschaft und Spiritualität aufzuweichen. Ich finde, dass es eine sehr bedenkliche Entwicklung ist, dass Wissenschaft nicht mehr als Gegenpol zu Aberglaube, Religion und Spiritualismus gesehen wird.</p>

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		<title>Religion vs. Wissenschaft II</title>
		<link>http://www.atheistundgut.de/2006/05/24/religion-vs-wissenschaft-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 May 2006 20:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das mit dem Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft ist doch eigentlich ganz einfach: Sobald es irgendeine Überprüfbarkeit der Aussagen gibt, verlieren Religionen und anderer Aberglaube jede Debatte gegen jemanden, der nachschaut, nachfragt oder nachmisst. Jahrhundertelang haben Menschen nach einem Gottesbeweis gesucht und das Ergebnis ist nichtig, wenn man den Maßstab der Überprüfbarkeit anlegt. Leute, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das mit dem Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft ist doch eigentlich ganz einfach: Sobald es irgendeine Überprüfbarkeit der Aussagen gibt, verlieren Religionen und anderer Aberglaube jede Debatte gegen jemanden, der nachschaut, nachfragt oder nachmisst. Jahrhundertelang haben Menschen nach einem Gottesbeweis gesucht und das Ergebnis ist nichtig, wenn man den Maßstab der Überprüfbarkeit anlegt.</p>
	<p>Leute, die sich lange damit beschäftigt haben, wissen das, und hüten sich, überprüfbare Aussagen zu machen. Solange sie sich nur zu Dingen äußern, die man halt entweder glaubt oder nicht, sind sie unangreifbar. Sogar die katholische Kirche sieht das ein und erkennt vielerlei wissenschaftliche Erkentnisse an. Das ist ihr aber nicht wirklich zu Gute zu halten, denn sie will natürlich ihre Stellung und ihren Einfluss wahren weiß ganz genau, dass sie verliert, wenn sie sich auf überprüfbares Terrain begibt.</p>
	<p>Einen Haken hat die Sache aber leider: Menschen lassen sich nicht notwendigerweise von guten Argumenten überzeugen. Dass sich also rationale Argumente mit der Zeit schon durchsetzen, ist nicht zwingend, wird aber leider von vielen, die Aberglauben ablehnen, resignierend angenommen. Wenn dem aber so wäre, gäbe es schon heute keine Religionen mehr, die versuchen, ihre irrationalen Lehren gegen aufklärerisches Denken zu verteidigen. Es gibt sie aber, vielleicht <a href="http://www.atheistundgut.de/2006/05/24/warum-religion/">deswegen</a>.</p>
	<p>(Ed: Dieser Text wurde zuerst <a href="http://www.blogressiv.de/2006/03/24/religion-vs-wissenschaft-ii/">auf blogressiv.de veröffentlicht</a> und dort finden sich eventuell weitere Kommentare.)</p>

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		<title>Wissenschaft vs. Religion</title>
		<link>http://www.atheistundgut.de/2006/05/24/wissenschaft-vs-religion/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 May 2006 20:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da befasst sich einmal jemand mit einem kleinen Artikel, den man geschrieben hat, und prompt wird man als &#8216;&#8217;billig&#8217;&#8217; bezeichnet. Mag ja sogar sein, schließlich war der Anspruch keineswegs, das Thema von allen Seiten zu beleuchten. Allerdings wird da behauptet, ich [erkläre] eingangs ersteinmal jede, die die Bibel für die Worte einer höheren Macht hält, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Da befasst sich einmal jemand mit einem kleinen <a href="http://www.blogressiv.de/2006/02/06/nur-eine-theorie/">Artikel, den man geschrieben hat</a>, und prompt <a href="http://axonas.twoday.net/stories/1571312/">wird man als &#8216;&#8217;billig&#8217;&#8217; bezeichnet</a>. <img src='http://www.atheistundgut.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>Mag ja sogar sein, schließlich war der Anspruch keineswegs, das Thema von allen Seiten zu beleuchten. Allerdings wird da behauptet, ich</p>
	<blockquote>
		<p>[erkläre] eingangs ersteinmal jede, die die Bibel für die Worte einer höheren Macht hält, zur Fundamentalistin, die sich rationalen Argumenten verschliesst [...], um dann mit ein paar Allgemeinplätzen über die Verwendungsweise des Wortes &#8220;Theorie&#8221; aufzuwarten, die zumindest <a rel="nofollow" href="http://www.genesisnet.info/intern/mitarbeiter.php?Sprache=de">diese Herren und Damen</a> von der kreationistischen Front zurecht <a rel="nofollow" href="http://www.wort-und-wissen.de/fachgruppen/wt/wt006.html">eher wenig </a>beindrucken dürfte.</p>
	</blockquote>
	<p>Das kann ich natürlich so nicht stehen lassen und deshalb in aller Kürze hier ein paar Einwände:<br />
<ul><br />
<li>Keineswegs erkläre ich Leute zu Fundamentalisten. Da werden beim freien Zitieren zwei Sätze miteinander verwurstelt. Aber richtig ist und dabei bleibe ich, dass sich rationalen Argumenten verschließt, wer ein Buch für gottgegeben hält. Nicht notwendigerweise in allen Bereichen, aber eben mindestens, wenn es um die Herkunft des Buches geht.</li><br />
<li>Zu den <em>Allgemeinplätzen über die Verwendungsweise des Wortes &#8220;Theorie&#8221;</em>: Sprache ist wichtig, auch für die Wissenschaft, denn sie ist unsere einzige Möglichkeit, Wissen weiterzugeben. Gerade deshalb muss man achtgeben, Begriffe zu klären, insbesondere, wenn Menschen mit unterschiedlichem Hintergrundswissen kommunizieren. Außerdem ging es mir nur darum, das eine Argument, das auf der Ausnutzung eines sprachlichen Unterschieds beruht und das im erwähnten Vorfall von der Diskussion um Evolution auf die Astronomie überschwappte, als wirklichen Allgemeinplatz zu entlarven.</li><br />
<li>Dass es weitere Argumente gibt, die oben genannte Herren vielleicht mehr <em>beindrucken</em>, kann schon sein, spielt aber keine Rolle, denn nichts lag mir ferner, als Kreationisten beindrucken zu wollen. Das ist doch der zentrale Punkt: Es tötet jede Diskussion, wenn jemand sagt &#8220;<em>Es steht so in der Bibel, also ist es wahr</em>&#8221;. Wenn jemand davon überzeugt ist, machen rationale Argumente eben keinen Eindruck mehr.</li></ul></p>
	<p>Zum Abschluss noch ein paar Worte zum eigentlichen Text von Julio Lambing. Es wird zum einen das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft angeschnitten und ich möchte insofern widersprechen, dass die Menschen (zumindest die, die in Demokratien leben) sehr wohl Einfluss darauf haben, was erforscht wird. Denn es sind ihre Steuergelder, die zum Großteil die Grundlagenforschung finanzieren, und über die üblichen Mittel der Politik und Geldverteilung wird eben auch die Wissenschaft gesteuert.</p>
	<p><em>Wissenschaft als Religion</em> ist ein weiteres Thema und ich stimme völlig überein damit, dass Wissenschaft für viele den Status einer Religion einnimmt und Menschen dementsprechende Verhaltensweisen zeigen. Eine &#8220;Desakralisierung&#8221; der Wissenschaft zu fordern ist richtig, aber umsomehr muss man dabei darauf achten, eine vehemente Verteidigung der wissenschaftlichen Methode nicht als religiöse Agitation zu werten. Denn selbst wenn man Wissenschaft als Religion betrachtet, weist sie doch einen essentiellen Unterscheid zu allen anderen auf: Wenn man allen idelogischen und dogmatischen Überbau wegwirft, bleibt bei ihr als einziger etwas übrig. Sie funktioniert nämlich.</p>
	<p>(Ed: Dieser Text wurde zuerst <a href="http://www.blogressiv.de/2006/02/15/wissenschaft-vs-religion/">auf blogressiv.de veröffentlicht</a> und dort finden sich eventuell weitere Kommentare.)</p>

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